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Wütende Moslems wollen nicht in Kapelle beten

Ein guter Moslem gilt als gebildet, wenn er den Koran auswendig zitieren kann. Das plus Hartz IV reicht für ein gottgefälliges und gleichzeitig angenehmes Leben. Außerdem muss er fünf Mal am Tag beten, egal, ob er gerade bei der Arbeit ist, sich im Gefängnis aufhält, im Fitness-Studio trainiert oder sich im Kampfsport übt. Natürlich muss er auch im Krankenhaus beten. Das führte jetzt im Niederrhein-Klinikum in Duisburg zu heftigen interkulturellen Irritationen.


Da das Klinikum leider noch nicht über einen eigenen Gebetsraum für Mohammedaner verfügt, bot es – in guter Absicht, aber völlig naiv – an, islamische Gebete doch in der hauseigenen Kapelle zu verrichten. Zu diesem Zweck hatte das Krankenhaus dort extra eine nach Mekka ausgerichtete Ecke eingerichtet. Der Merkez-Moscheeverein wies jedoch dieses freundliche Angebot mit Empörung zurück. „Wir sind als Moschee-Gemeinde weder gefragt worden, noch sind wir einverstanden mit einer Gebetsecke innerhalb einer Kapelle“, kritisiert nun der Vereinsvorsitzende Necati Mert (kl. Foto oben l.) empört.

Gegenüber der WAZ beklagt Mert mangelndes Einfühlungsvermögen. „Wir hätten seitens der Krankenhausleitung erwartet, dass sie eine höhere Sensibilität gegenüber den Bedürfnissen der unterschiedlichen Religionen zeigt.“ Der Vorsitzende fordert stattdessen einen Gebetsraum nur für islamische Gläubige. „In Dinslaken gibt es einen eigenen Gebetsraum nur für Moslems und auch das Helios-Klinikum hat einen solchen Gebetsraum.“

Das Krankenhaus versicherte untertänig, dass es sich bei der Gebetsecke nur um ein Provisorium handele. Innerhalb von fünf Jahren soll ein Neubau für die Klinik entstehen. Hier will die Krankenhausleitung einen eigenen Gebetsraum nur für Moslems einrichten und sich auch sonst nach deren Wünschen richten, hieß es auf einer Pressekonferenz.



Der Merkez-Moscheeverein unterhält die derzeit größte fremdfinanzierte Moschee Deutschlands (1,6 Mio. Euro vom Land, 1,6 Mio. Euro von der EU). Er ist dem Dachverband DITIB und damit dem türkischen Staat unterstellt. Da Deutschland, unter anderem dem Wunsch von Cem Özdemir folgend, islamisch werden soll, müssen selbstverständlich alle Voraussetzungen für ein korankonformes Leben der Muslime erfüllt werden.

                                                       AL Hayattv

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