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Moslemische Christenverfolgungen - Monatsbericht April 2012

Da die Verfolgung von Christen in der islamischen Welt mittlerweile epidemische Ausmaße annimmt, soll die Serie "Moslemische Christenverfolgungen" für das Gatestone Institute einige - bei weitem nicht alle - der bekanntgewordenen Verfolgungsfälle laufend dokumentieren. Sie verfolgt dabei zwei Zielsetzungen:

1 Festzuhalten, was die Mainstream-Medien nicht berichten: die laufenden, wenn nicht bereits chronischen moslemischen Christenverfolgungen.

2 Aufzuzeigen, dass es sich dabei nicht um "zufällige" Verfolgungshandlungen handelt, sondern dass diese systematisch erfolgen und miteinander verknüpft sind, nämlich in einem Weltbild verwurzelt, das von der Scharia inspiriert ist.

Dementsprechend kann jede einzelne Verfolgungshandlung in der Regel einer bestimmten Kategorie zugeordnet werden, etwa Hass auf Kirchen und andere christliche Symbole; sexueller Missbrauch von christlichen Frauen; erzwungener Übertritt zum Islam; Gesetze betreffend Apostasie (Abfall vom Glauben) und Blasphemie (Gotteslästerung), durch die Menschen, die angeblich den Islam "beleidigen", kriminalisiert und sogar mit dem Tod bestraft werden können; Diebstahl und Raub unter dem Titel der jizya (der von Nicht-Moslems eingeforderte Tribut); generell die Erwartung, dass Christen sich wie eingeschüchterte dhimmis oder "geduldete" Bürger zweiter Klasse zu verhalten haben; und letztlich ganz gewöhnliche Gewalt- und Mordtaten. Manchmal handelt es sich um eine Kombination mehrerer Kategorien.

 
Verbindender Aspekt bei Christenverfolgungen ist der Islam

Auch wenn die Verfolgungshandlungen verschiedene geographische Regionen, Volks- und Sprachgebiete umfassen - von Marokko bis Indien und überall dort im Westen, wo Moslems leben -, sollte eines klar sein: der sie verbindende Aspekt ist immer der Islam - sei es die strikte Anwendung des islamischen Scharia-Rechts oder einfach die rassistische, an die eigene Überlegenheit glaubende Kultur, die der Islam geschaffen hat.

 
Raymond Ibrahim ist Mitarbeiter beim David Horowitz Freedom Center und beim Middle East Forum. Hier sein Bericht über Christenverfolgungen durch Moslems im April 2012:

Gerade im April und anlässlich des Osterfestes, einem der höchsten christlichen Feiertage, nahmen die Christenverfolgungen in moslemischen Ländern extrem zu - Ausbrüche brutaler Gewalt waren ebenso zu verzeichnen wie staatliche Unterdrückungsmaßnahmen: In Nigeria hatten Dschihadisten in ihrem Bestreben, alle Spuren des Christentums zu tilgen, bei einem Bombenattentat auf eine Kirche am Ostersonntag rund 50 Gläubige getötet; in der Türkei wurde ein Pastor von Moslems nach dem Ostergottesdienst niedergeschlagen und mit dem Tode bedroht, wenn er nicht zum Islam konvertiert; und im Iran wurden just am Ostersonntag 12 Christen als "Abtrünnige" vor Gericht gestellt.

 
Mali als neuer Brennpunkt der Christenverfolgung

Christenverfolgungen fanden erstmals auch in Regionen statt, die man bisher nicht damit assoziiert hatte. Ebenso wie schon zuvor in Nigeria kam es jetzt auch in Timbuktu in Mali zu Übergriffen durch militante Moslems - ein christlicher Führer wurde geköpft, anderen Christen wurde das gleiche Schicksal angedroht. Auch in Mali wurde jetzt das Scharia-Recht eingeführt, Kirchen werden zerstört und Christen fliehen in Massen aus Timbuktu.

 

Unsere April-Übersicht über moslemische Christenverfolgungen in aller Welt ist nach Themenbereichen und Ländern eingeteilt (nicht nach Schwere der Vorfälle gewichtet, sondern in alphabetischer Reihenfolge):

 
Übergriffe gegen Kirchen

Aserbaidschan: In dem mehrheitlich moslemischen Staat wurde erstmals seit Einführung des neuen strengen "Religionsgesetzes" eine Kirche durch Gerichtsbeschluss aufgelöst; das Gesetz war im Jahr 2009 in Kraft getreten und verlangt von allen zuvor bereits zugelassenen religiösen Institutionen eine neuerliche Registrierung. Einer evangelische Kirche in der Hauptstadt Baku wurde am 25. April in einer 15-minütigen Gerichtsverhandlung ihre Zulassung entzogen. Die Entscheidung, die in Abwesenheit eines Vertreters der Kirche getroffen wurde, macht jede weitere Tätigkeit der Kirche illegal und strafbar.

Indonesien: Bewaffnete Männer eröffneten das Feuer auf die GKI Yasmin Kirche und richteten dort großen Schaden an. Es war der jüngste von einer Serie von Anschlägen gegen das Gebäude, das von den Behörden als Reaktion auf moslemische Forderungen bereits im Jahre 2008 ohne Rechtsgrundlage geschlossen und versiegelt worden war. Eine weitere evangelische Kirche, die auf gleiche Weise durch die Behörden versiegelt worden war - und das, obwohl alle Voraussetzungen für ihre Genehmigung vorlagen -, war Schauplatz wütender moslemischer Demonstrationen, als Kirchenmitglieder versuchten, einen Gottesdienst auf der Straße vor ihrem abgesperrten Kirchengebäude abzuhalten. Die Moslems stießen  Morddrohungen aus, spielten laute Musik und fuhren mit einem Motorrad quer durch die versammelte Kirchengemeinde. Eine Kirchensprecher erklärte: "Wir müssen ständig unseren Versammlungsort wechseln, weil unsere Existenz unerwünscht zu sein scheint, und müssen uns verstecken, um intoleranten Gruppen keinen Anlass zu Angriffen zu geben ... Wir hatten gedacht, dass die Polizei uns helfen würde, aber nach so vielen Angriffen auf Mitglieder unserer Gemeinde ist es uns klar, dass die Polizei auch dabei mitmacht."

Kenia: Hier fanden zwei gesonderte Granatenangriffe auf Kirchen statt: 1) Moslems warfen Handgranaten in eine Kirchenversammlung, welche unter offenem Himmel stattfand, wobei eine Frau und ein Junge getötet und rund 50 weitere Christen verletzt wurden: die Moslems hatten sich in der Nähe der Kirchenversammlung zusammengerottet und die Christen konnten hören, wie ihre Prediger sie gegen das Christentum aufhetzten, kurz bevor der Angriff erfolgte. 2) Ein weiterer Vorfall: ein Moslem gab sich selbst während eines kirchlichen Gottesdienstes als Gläubiger aus und schleuderte während des Gottesdienstes drei Granaten unter die versammelte Glaubensgemeinde, wobei ein 27-jähriger Student getötet und 16 weitere Menschen verletzt wurden. Der Terrorist, der laut Augenzeugen somalischer Herkunft sein dürfte, "blickte finster drein und schaute immer nur auf den Boden. Von den drei Handgranaten, die er warf, explodierte nur eine. Er lief daraufhin davon und feuerte noch drei Schüsse in die Luft ab."

Nigeria: Bei einem morgendlichen Überfall auf einen christlichen Gottesdienst kamen mindestens 16 Menschen ums Leben: bewaffnete Dschihad-Kämpfer auf Motorrädern stürmten am Sonntagmorgen die Bayero Universität in der Stadt Kano und warfen während einer katholischen Messe im Theatersaal der Universität improvisierte Sprengsätze in die Menge; danach eröffneten sie das Feuer auf die fliehenden Menschen. "Der Angriff ist der jüngste in einer Reihe von gewaltsamen Zwischenfällen gegen Christen im überwiegend moslemischen Norden des Landes."

Sudan: Ein von Christen bewohntes Viertel in Khartum wurde von einer Schar von Moslemen angegriffen, die "Knüppel, Eisenstangen und eine Planierraupe mit sich führten und Feuer legten"; am Tag zuvor hatte ein moslemischen Führer dazu aufgerufen, die "Kirche der Ungläubigen" zu zerstören. Mit Schreien wie "Allahu Akbar!" und "Ab heute gibt es kein Christentum und keine Kirche mehr!" stürmten die Dschihadisten eine zu einer Bibelschule gehörende Buchhandlung, verbrannten Bibeln und drohtem jedem, der sich ihnen in den Weg stellte, mit dem Tod. "Was da passierte, kann man sich gar nicht vorstellen, es war schrecklich", sagte ein Augenzeuge. "Sie verbrannten alles Mobiliar der Schule und setzen auch die Kirche in Brand." Wie üblich liess sich die Polizei dabei nicht blicken und tat nichts, um den Mob daran zu hindern, das ganze Viertel zu verwüsten."

Tunesien: Die Mitglieder der christlich-orthodoxen Kirche in Tunis, eine der wenigen hier zugelassenen christlichen Kirchen, werden "schmählich behandelt" und erhalten "Drohbotschaften." Die Kirchenangehörigen leben "unter beständiger Drohung durch Terror", sodass der russische Botschafter in Tunis das Innenministerium ausdrücklich dazu auffordern musste, Maßnahmen zum "Schutz der Kirche" zu ergreifen. Die Schmähungen gingen soweit, dass "Salafisten das Kreuz der Kirche mit Müllsäcken bedeckten und den Kirchenangehörigen mitteilten, dass sie im islamischen Staat Tunesien nie wieder ein Kreuz sehen wollten." Ein weiterer Zwischenfall: ein Moslem drang in eine Kirche ein und überbrachte den Brief von einer islamistischen Partei, der die Aufforderung an den Erzpriester enthielt, zum Islam zu konvertieren oder aber die Kirchenkreuze abzunehmen und die Jizya, also die islamische Unterjochungsabgabe zu bezahlen.


Todesstrafe und Gefängnis wegen "Abfalls vom Glauben" und "Gotteslästerung"

Ägypten: Hier kam es zu zwei Fällen von strafrechtlicher Verurteilung wegen "Blasphemie": 1) Ein Jugendgericht verurteilte einen koptisch-christlichen Jugendlichen wegen angeblicher "Beleidigung des Islam" zu drei Jahren Gefängnis, da er wenig schmeichelhafte Karikaturen des Propheten Mohammed auf Facebook gepostet hätte. Als der Vorfall bekannt wurde, kam es zu Randalen durch Moslems, die das Haus des Jugendlichen  und mindestens fünf weitere christliche Häuser mit Brandsätzen angriffen. 2) Eine ebenfalls über einen Christen wegen "Blasphemie" verhängte sechsjährige Gefängnisstrafe wurde von einem Obergericht bestätigt: Nach ein Moslem dem 49-jährige Angeklagten erkärt hatte, dass Jesus verbotenen Sex mit mindestens zehn Frauen gehabt hätte, hätte der Christ mit der Feststellung entgegnet, dass der Prophet Mohammed mehr als vier Ehefrauen gehabt hätte - eine Aussage, die von islamischen Gelehrten gemeinhin bestätigt wird. Er wurde von der Polizei verhaftet und in einem 10-minütigen "Strafprozess", bei dem nicht einmal ein Verteidiger anwesend war, von einem Richter wegen "Beleidigung des Propheten" zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt.

Algerien: Ein Christ wurde wegen "Beeinträchtigung von Moslems in ihrem Glauben" zu fünf Jahren Haft verurteilt. Er hatte in einem öffentlichen Restaurant mit einem Moslem über Glaubensfragen diskutiert, wobei der Moslem wütend wurde und dem Christen vorwarf, er hätte "den Propheten Mohammed beleidigt." Die Polizei nahm den Mann fest und fand in seiner Wohnung eine größere Menge christlichen Devotionalien. Der Richter verhängte über den Mann die Höchststrafe von fünf Jahren Gefängnis, obwohl sogar die Staatsanwaltschaft eine geringere Strafe beantragt hatte.

Bangladesch: Ein ehemaliger moslemischer Vorbeter, der sich zum Christentum bekehrt hatte, wurde "mit Drohungen und Gewalt empfangen." Mitglieder seiner ehemaligen moslemischen Gemeinde "prügelten ihn fast zu Tode", sodass er etwa zwei Monate lang stationär behandelt werden musste: "Die gleichen Moslems, die ihm folgten und ihn in hohem Ansehen hielten, als er noch ihr Imam war, wollen jetzt seinen neuen Status nicht akzeptieren."

Iran: Ein Mann, der vom Islam zum Christentum übergetreten war, wurde zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt. "Der verheiratete Vater von zwei Kindern war bereits im Dezember 2010 im Zuge einer landesweiten Razzia gegen die Hauskirchenbewegung verhaftet worden und landete im berüchtigten Evin-Gefängnis, wo er mehrere Monate in Einzelhaft verbringen musste," was ihn wohl dazu motivierten sollte, seine Entscheidung zu überdenken und wieder zum Islam zurückzukehren. Ihm wird vorgeworfen, "Aktionen gegen die Sicherheit des Regimes unternommen zu haben, mit ausländischen Organisationen in Kontakt gestanden zu sein und religiöse Propaganda betrieben zu haben." Wie iranische Christen erklärten, bestand "sein 'Verbrechen' im Grunde nur darin, dass er seinen christlichen Glauben ausgeübt hat."

Pakistan: Hier kam es ebenfalls zu zwei Anklagen wegen "Blasphemie": 1) Ein Christ wurde verhaftet und wegen "Gotteslästerung" angeklagt, weil er zur Rettung seines 8-jährigen Neffen einschritt, nachdem dieser einer Bande von Moslemjungen in die Hände gefallen war, die ihn zum Übertritt zum Islam zwingen wollten. "Masih [der Angeklagte] hatte den Überfall aus einiger Entfernung beobachtet, rannte laut scheiend herbei, befreite seinen Neffen aus der Umzingelung und ging danach wieder seiner Arbeit als Maler nach. Kurz nach dem Vorfall belagerte ein muslimischer Mob von etwa 55 Personen, die vom Vorbeter des Dorfes angeführt wurden, das Haus Masihs und verlangten, dass der "Gotteslästerer" an sie ausgeliefert werden solle." Selbst im Gefängnis wurde er von moslemischen Häftlingen und Gefängnisaufsehern bedroht und schikaniert, kam aber schließlich doch wieder frei. 2) Die Mutter eines Neugeborenen wurde in gesetzwidriger Weise über einen Monat ins Gefängnis gesteckt: der 26-jährigen Christin wurde "Lästerung" gegen den Propheten Mohammed vorgeworfen, die Behörden hatten es jedoch verabsäumt, eine Anklageschrift innerhalb der vorgeschriebenen 14-Tage-Frist vorzulegen. Die Frau wurde festgenommen, nachdem Nachbarn sie beschuldigt hatten, "gegen den Propheten Mohammed gerichtete Bemerkungen gemacht zu haben."

Philippinen: Zwei Pastoren wurden von moslemischen Killern umgebracht: 1) Ein christlicher Pastor, der vom Islam zum Christentum übergetreten war, wurde vor den Augen seiner Frau in seiner Wohnung ermordet: "Mein Mann taumelte ins Schlafzimmer und war voller Blut", erinnert sie sich mit Schaudern. "Ich brachte ihn sofort ins Krankenhaus. Er hatte acht Schusswunden, überlebte aber nicht die Operation." Die Philippinen sind zwar ein überwiegend christlicher Staat, doch im Süden versuchen islamische Fundamentalisten, einen islamischen Staat zu errichten. "Christen sind dort Verfolgungen ausgesetzt und werden oft sogar mit dem Tod bedroht ... In diesem Jahr mussten bereits mindestens vier Hauskirchen schließen, nachdem ihre Pastoren und Laienmitglieder von moslemischen Extremisten ermordet wurden." 2) Ein anderer Pfarrer wurde von zwei unbekannten bewaffneten Männern vor den Augen seiner minderjährigen Tochter durch fünf Schüsse in den Kopf ermordet.

Missbrauch, Erniedrigung und Unterdrückung von Nicht-Moslems, die als dhimmis oder "geduldete" Bürger zweiter Klasse behandelt werden

Ägypten: Ein sogenanntes "Versöhnungstreffen" mit Angehörigen einer schwerterschwingenden moslemischen Bande, die im letzten Monat ohne einen Anlass eine christliche Schule verwüstet und zwei Nonnen für mehrere Stunden zu Geiseln genommen hatte, erwies sich als "nichts anderes als ein Versuch der legalisierten Erpressung." Im Gegenzug für Frieden verlangten die Bandenmitglieder nun, dass die Schule nun auf ein ihr gehöriges Grundstück verzichten solle, zu dem auch das Gästehaus gehörte, das die Bande zuvor angegriffen hatte. "Menschenrechtsgruppen und koptische Aktivisten erklärten, dass solche Versöhnungstreffen nur ein Vorwand seien, um machtlose Menschen und Organisationen unter Druck zu setzen und zu veranlassen, auf das wenige an Besitz, das sie haben, zu verzichten." Das Gericht, das das Maspero-Massaker untersuchen sollte, welches 27 Todesopfer und 329 Verletzte unter der christlichen Bevölkerung gefordert hatte, schloss den Fall nunmehr mit der Begründung ab, "dass die Täter nicht eindeutig identifiziert werden können." Ein koptischer Anwalt erklärte dazu: "Wir wussten von Anfang an, dass dieses Untersuchungsverfahren nur eine Show war und dass das Ergebnis von vornherein feststand."

Indien: Moslems stürmten und verwüsteten ein Haus, in dem ein christliches Gebetstreffen abgehalten wurde, wobei sie die anwesenden Christen verprügelten, darunter sogar eine 65-jährige Witwe. Die Moslems "schimpften sie Heiden, traten und ohrfeigten die Christen und schlugen auf sie ein […] Die Christen liefen in alle Richtungen davon, weil sie um ihr Leben fürchteten, und die Kinder weinten vor Angst; ein Moslem, der eine Sichel schwang, jagte ihnen nach, verwünschte sie in schlimmster Weise und bedrohte sie mit dem Tod ... 500 Moslems hatten sich zusammengerottet und beobachteten amüsiert, wie die Extremisten Christen verfolgten und quälten."

Iran: Historische christliche Denkmäler, darunter Kirchen und christliche Friedhöfe, werden zerstört oder dem Verfall preisgegeben, wobei islamistische Betreiber gezielt versuchen, das christliche Erbe des Landes auszulöschen: "Es scheint, dass offizielle Stellen der Islamischen Republik, nachdem man erfolglos das Wachstum des Christentums unterbinden wollte, indem man Druck auf die Menschen ausübte, sie mit Festnahmen bedrohte und christlichen Konvertiten die Teilnahme an Gottesdiensten untersagte, nunmehr dazu übergehen, historische christliche Denkmäler zu zerstören, um das christliche Erbe des Iran vollständig auszulöschen."

Pakistan: Eine Studie belegt, dass pakistanische Schulbücher "religiösen Fanatismus fördern, zur Diskriminierung von Minderheiten aufrufen und religiöse Konflikte schüren". Auch Christen und Hindus seien "verpflichtet, die Grundlagen des Islam zu lernen" - das Studium des Koran ist Pflichtfach -, während ihre eigenen Religionen offen verunglimpft werden. Selbst in Fächern wie Sozialkunde und Sprachwissenschaft sind "etwa 20% des Stoffes dem Islam gewidmet", wobei nicht-moslemische Schüler "Bonuspunkte" bekommen, wenn sie beim Studium des Islam gute Leistungen erbringen.

Syrien: Fast die gesamte christliche Bevölkerung - fast 60.000 Menschen - von Homs, der drittgrößten Stadt des Landes, flohen infolge der Kämpfe zwischen Regierungstruppen und oppositionellen Verbänden, wobei es sich bei letzteren hauptsächlich um islamistische Kämpfer handelt. Angeblich seien nur 1.000 Christen in der Stadt verblieben. "Oppositionelle Kräfte greifen Kirchen und anderen christliche Zentren an. Moslemische Nachbarn gehen jetzt auf die Christen los. Christen werden zu Opfern von Entführungen oder werden auf grausame Weise ermordet. Einige christliche Familien, die kein Lösegeld für die Freilassung ihrer Verwandten aufbringen konnten und nunmehr fürchten, dass diese langsam gefoltert werden, gingen sogar soweit, die Entführer zu bitten, ihre Familienangehörigen lieber auf der Stelle zu töten."

Tunesien: Nachdem sich der russische Botschafter für eine orthodoxe Kirche eingesetzt hatte, die vom moslemischen Mob angegriffen wurde (siehe oben), wurde auch die Russische Schule hinter der Kirche sowie der christliche Friedhof von Tunis Ziele von mutwilligen Zerstörungshandlungen. Die Wände der Schule und religiöse Fresken wurden mit Fäkalien beschmiert, auf dem Friedhof wurden die Kreuze zerstört. Die durch den "Arabischen Frühling" ans Ruder gekommene neue Regierung hat somit ihre "völlige Gleichgültigkeit in Bezug auf Minderheiten-Schutzrechte drastisch unter Beweis gestellt."

Türkei: Der griechisch-orthodoxe Bevölkerung, welche die zur Türkei gehörige Insel Gökçeada (Imbros) in der nördlichen Ägäis bewohnt, wird der Erwerb von Grundbesitz auf der Insel verwehrt, während dies für Moslems völlig problemlos ist: "Das Grundbuchamt hat zugestanden, dass aus aufgrund einer Entscheidung des Nationalen Sicherheitsrats MGK Nicht-Moslems der Erwerb von Grundbesitz verwehrt wird, weitere Details dazu werden jedoch nicht bekanntgegeben."


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