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Europa schaut weg


Wir erleben zur Zeit eine der größten Christenverfolgungen der Neuzeit mit. Nicht nur mitten in Europa, auch in vielen muslimischen Staaten sprießen derzeit neue Moscheen empor. Seit dem Einmarsch der Amerikaner im Irak 2003 sank die Zahl der Christen um mehr als die Hälfte. Ägypten hat wie der Irak und viele andere muslimische Staaten zwar die Religionsfreiheit formal in seiner Verfassung von 1971 verankert, gleichzeitig aber, die Scharia als Hauptgrundlage der Rechtsprechung bestätigt. Dies ermöglicht eine Vielzahl von Ausgrenzungen von Christen im öffentlichen Leben. Selbst in Dörfern, die zu 90 Prozent von Christen bewohnt werden, ist der Bürgermeister ein Moslem. Insbesondere die Entführung und Zwangsverheiratung junger Christinnen hat zugenommen. Ein Phänomen, das man auch im Irak beobachten kann. Die betroffenen Familien haben dann praktisch keine Möglichkeit, ihre Töchter zu retten oder auch nur deren Aufenthaltsort in Erfahrung zu bringen. Oftmals werden die muslimischen Entführer von der Polizei gedeckt.

Die Christenverfolgung in unserer heutigen Zeit hat sich zu einer wahren Katastrophe entwickelt. Die Medien haben diese Katastrophe biskang weitgehend ignoriert, fast so, als sei hier eine Nachrichtensperre verhängt worden. Als Auslöser für Christenprogrome dient häufig der Vorwurf, eine christliche Gemeinde missioniere heimlich. So sieht der katholische Erzbischof des türkischen Izmir (Smyrna), Ruggero Franceschini, seit längerer Zeit sich die Fälle häufen, in denen angeblich zum christlichen Glauben entschloßene Türken sich taufen lassen wollen, um anschließend den Priester des Proselytismus anklagen zu können. Weitgehend ignoriert von der westlichen Welt steigert sich so eine Christenverfolgung, welche darauf aus ist, die verschiedenen christlichen Minderheiten innerhalb der eigenen Kultur auszurotten. 

Wo ist zu erfahren, daß es anno 2007 bereits in fünfzehn westdeutschen Städten Moscheen mit Namen Fatih Camii gab, dem Eroberer Konstantinopels (1453)? Was sagt jenen, die von platonischer, christlich-orthodoxer Weisheit nichts wissen und Hagia Sophia für einen exotischen Doppelnamen halten, der Begriff Hayasofya? Drei Moscheen dieses Namens gibt es bereits, die an die zur Hauptmoschee umgewidmete Kathedrale der orthodoxen Christenheit in Konstantinopel erinnern. Der Chef von Milli Görüs in Köln macht keinen Hehl aus seinen frommen Absichten: ,,Dieses Land ist unser Land. Mit Hilfe Allahs werden wir es zu unserem Paradies auf Erden machen, um es der islamischen Gemeinschaft und der Menschheit insgesamt zur Verfügung zu stellen."

Vural Öger, Träger des Bundesverdienstkreuzes, tat offen kund, um 2100 werde es in Deutschland 35 Millionen Türken und nur noch zwanzig Millionen Deutsche geben. ,,Das was Sultan Süleyman 1529 mit der Belagerung Wiens begonnen hat, werden wir über die Einwohner, mit unseren kräftigen Männern und gesunden, gebärfreudigen Frauen verwirklichen." Hinterher wollte er die Sache als Witz verstanden wissen. Es ist zu warnen vor der düsteren Zukunft des Landes, das als Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation zweimal den Ansturm auf das christliche Abendland abwehrte.

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