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Afganistan: Neues Gesetz erlaubt straffreie Misshandlung von Frauen durch ihre Männer

Es ist der Islam, der auch in Afghanistan für die Stellung der Frauen als Menschen zweiter Klasse verantwortlich zeichnet. o heißt es im Koran:  „Die Männer stehen über den Frauen, weil Gott sie ausgezeichnet hat und wegen der Ausgaben... Und wenn ihr (Männer) fürchtet, dass Frauen sich auflehnen, dann ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie! ...Gott ist erhaben und groß.“ (Sure4:34). Darauf beruft sich auch der afghanische Präsident Karzai: "Das Schlagen von Frauen ist Gesetz im Islam und das Recht aller  afghanischer Moslems und Afghanen" (Quelle)

05.02.2014
Afghanistan: Neues Gesetz eröffnet ungeahndete massive Gewaltanwendung gegen Frauen. Linke und deren Menschenrechtsorganisationen schweigen.

Das afghanische Parlament hat ein Gesetz verabschiedet, das Männern, die Frauen misshandeln, faktisch Straffreiheit garantiert. Es fehlt nur noch die Unterschrift des Präsidenten Karzai. Das neue afghanische Gesetz soll es einem Bericht des „Guardian“ zufolge Männern nun erlauben, ihre Frauen, Kinder und Schwestern zu schlagen, zu verprüglen oder sonstwie zu peinigen, ohne dafür juristisch belangt zu werden.

Laut diesem Gesetz wird es künftig Verwandten verboten sein, gegen die Peiniger in der eigenen Familie auszusagen. Da die Mehrheit der Afghanen in mit Lehm ummäuerten Anlagen im Rahmen von Großfamilienstrukturen lebt, könnten durch das Gesetz somit faktisch alle potentiellen Zeugen von einer Aussage ausgeschlossen werden.

Das würde der häuslichen Gewalt in Afghanistan Tür und Tor öffnen. Dabei sieht es dort eh schon miserabel aus für Frauen. Die tägliche Gewalt gegen Frauen hat nicht nur in Afghanistan, sondern in vielen islamischen Ländern infolge der steinzeitlichen und archaischen partriarchalischen Verhältnisse, die vom rückständigen Frauenbild des Koran zementiert wurden, unfassliche Zustände erreicht. Ehrenmorde, Infibulationen (Sexuelverstümmelungen), brutale häusliche Gewalt des männlichen Familienoberhaupts gegen seine Familienanghörigen - besonders den Frauen und Mädchen - ist in vielen islamischen Familien Standard.

Für viele islamische Mädchen, aber auch Jungs, muss die Familie ein Ort des Grauens und Horrors sein. Entssprechende Literatur dazu überschwemmt schon seit Jahrzehnten die Buchläden der westlichen Welt - ohne jedoch erkennbare Wirkung auf hiesige Poliker oder Journalisten zu haben.

Angesichts der  weiteren Islamisierung Afghanistans muss man sich fragen, wie es sein kann, dass die UN-Streitkräfte ISAF unter Führung der USA, die seit über einem Jahrzehnt in Afghanistan die Taliban und Al Kaida bekämpfen, es nicht geschafft haben, dort zumindest rudimentäre westliche Standards einzuführen.

Doch was im Nachkriegs-Deutschland und -Japan klappte, scheitert mit den gebräuchlichen Mitteln der religiösen Toleranz und interkulturellen Dialogs offensichtlich dort, wo der Islam einmal Einzug hielt.

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