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Siebenfacher Familienvater Reda SeyamIn in Berlin lebte er lange von Sozialhilfe: Deutscher war "Bildungsminister" beim IS

Der siebenfache Vater Reda Seyam war vor seinem Tod im Dezember der ranghöchste Deutsche beim IS. Dort soll er die Position eines "Bildungsministers" innegehabt haben. In Deutschland war der gebürtige Ägypter in der Salafistenszene bekannt und pflegte unter anderem Kontakt zu IS-Kämpfern wie dem deutschen Rapper Deso Dogg. 

Der deutsche Islamist Reda Seyam soll unter dem Kampfnamen "Dhul Qaranain" zum "Bildungsminister" des Islamischen Staats (IS) ernannt worden sein. Diese Information des Rechercheverbundes von NDR, WDR undSüddeutscher Zeitungbestätigten auch deutsche Sicherheitskreise. Damit wäre Seyam der ranghöchste Deutsche innerhalb der Terrormiliz IS.

Dokumente, die dem Rechercheverbund vorliegen, belegen, dass Dhul Qaranain der vom IS kontrollierten Universität der irakischen Stadt Mossul Anweisungen gegeben hat, ebenso Schulen, die vom IS kontrolliert werden. So untersagte er beispielsweise den Musik-, Kunst-, Geographie- und  Sozialkundeunterricht.

Reda Seyam kam ums Leben

Nach Meldung einer irakischen Nachrichtenseite soll jener Dhul Qaranain, den NDR, WDR und SZ als Reda Seyam identifizieren, am Wochenende des 6./7. Dezember südlich der irakischen Stadt Mossul bei Kampfhandlungen ums Leben gekommen sein. Inzwischen bestätigte auch die irakische Regierung den Tod des "Bildungsministers" Dhul Qaranain. 

Reda Seyam hat eine jahrzehntelange Karriere als Dschihadist hinter sich. Anfang der 90er-Jahre verkehrte der gebürtige Ägypter im so genannten Multikulturhaus in Neu-Ulm. Das islamistische Zentrum, das 2005 von bayerischen Behörden geschlossen wurde, erlangte als Treffpunkt von Terroristen internationale Bekanntheit.

Terror-Clique des Neu-Ulmer Islamistenzentrums

So zählten auch Mohammed Atta, Attentäter des 11. September 2001, und Said Bahaji, Cheflogistiker der Anschläge vom 11. September, zu den Besuchern des Zentrums. Weitere prominente Terrorverdächtige, die im Neu-Ulmer Islamistenzentrum verkehrten, waren Mamdouh Mahmud Salim, der zeitweilig als Osama Bin Ladens Finanzchef fungierte und mitverantwortlich für die Anschläge auf die US-Botschaften in Nairobi und Daressalam mit Hunderten Toten sein soll. Außerdem Fritz Gelowicz, Mitglied der so genannten Sauerlandzelle, die einen Bombenanschlag auf US-Soldaten in Deutschland plante.
Während des Bürgerkriegs in Jugoslawien hielt sich Seyam zeitweilig in Bosnien auf - hier produzierte er Propagandavideos, die Mudschahedin glorifizierten. Seyam wird zudem verdächtigt, Finanzier der Bombenanschläge von Bali im Jahr 2002 gewesen zu sein - ein  Vorwurf, für den er sich nie vor einem Gericht verantworten musste.

Reda Seyam lebte jahrelang von Sozialhilfe

Bei den Anschlägen starben 202 Menschen, darunter sechs Deutsche. Der siebenfache Vater Seyam lebte jahrelang mit seiner Familie in Berlin-Charlottenburg von Sozialhilfe und stand unter enger  Beobachtung deutscher Sicherheitsbehörden. In dieser Zeit fiel er erneut als Produzent von Propagandavideos und Agitator in der salafistischen Szene der Hauptstadt auf.
Reda Seyam pflegte auch engen Kontakt zu Dennis Cuspert, der als Gangsterrapper unter dem Namen Deso Dogg bekannt wurde und inzwischen unter dem Kampfnamen Abu Talha Al Almani für den IS in Syrien kämpft.

Aufenthalte in Ägypten, der Türkei und Syrien


Cuspert und Seyam waren auch im Mai 2012 an der salafistischen Demonstration in Bonn beteiligt, bei der 29 Polizisten verletzt wurden. Kurz danach wanderte Seyam in sein Geburtsland Ägypten aus, das damals unter islamistischer Herrschaft stand. Später soll er sich nach Erkenntnissen von Sicherheitsbehörden im türkischen Reyhanli aufgehalten haben. Im August 2013 berichtete dasARD-Magazin "Report  Mainz", dass sich Seyam in Syrien aufhält.

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