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Schule in Weissach: Geschenke für „Flüchtlinge“ – aber bitte ohne Hinweis auf Weihnachten

Was die Türkei unter Erdogan kann, das können wir schon lange. Das dachte sich wohl der Arbeitskreis „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ (SOR-SMC) am baden-württembergischen Bildungszentrum Weissacher Tal. Dort hat man offensichtlich eine panische Angst davor, dass muslimische Kinder über die Weihnachtsgeschichte aufgeklärt werden könnten.

Dieser schulische Arbeitskreis möchte allen „Flüchtlingskindern“ am Ort ein Geschenk zukommen lassen. Die Idee in die Tat umsetzen und finanzieren, sollen, wie in solchen Fällen üblich, die Eltern der Schüler. Wie es heißt, soll die Teilnahme noch nicht verpflichtend sein, doch wird in einem Schreiben, das PI vorliegt (siehe unten), mit subtilem Druck darauf hingewirkt, dass sich die Schule über einen „liebevoll gefüllten Karton jeder Klasse“ freuen würde.

Vorgaben, was man schenken darf und was nicht
Nun wäre gegen eine freiwillige Abgabe tatsächlich nicht wirklich etwas einzuwenden, wenn nicht selbstverleugnende Bedingungen dafür gemacht werden würden. So wird vorgegeben, was geschenkt werden darf und was nicht. Dabei wird im Text an die Eltern, wie mit dem Zeigefinger drohend, das Wort „nicht“ dick hervor gehoben:

Keine Gelatine und „äußerst christliche Gegenstände“
Und auch hier wieder der Kotau vor dem Islam. Keine Gelatine dürfen die gespendeten Lebensmittel enthalten, bitte alles schön halal und aufgepasst: keine „äußerst christlichen Gegenstände“ als Geschenk. Was mit dieser etwas umständlich und verklemmt herrischen Anmaßung gemeint ist, dürfte unschwer zu erraten sein. Keine Schriftstücke, die aufs Christentum hinweisen. Also auch keine Kinderbücher, oder gar eine Bibel, die erklären würde, warum Weihnachten gefeiert und warum in dessen Folge Geschenke überhaupt verteilt werden! Dieses Geheimnis zu lüften, darf den „Flüchtlingen“ natürlich nicht zugemutet werden. Von einem Verbot islamischer Gegenstände als Geschenk ist in dem Brief an Schüler und Eltern hingegen nichts erwähnt.

Und das alles mit dem Segen des grünen Schulleiters Christoph Mohr. Na dann, schöne Weihnachten, ihr Heuchler!


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