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„Vernunft“ und „Menschlichkeit“?

Die Regierungsparteien bedienen sich in ihrer Eigenwerbung des Vernunftbegriffes. Allen voran die SPD, die sich, wie Hillary Clinton im US-Wahlkampf, auf die Schützenhilfe der meisten Schauspieler, der meisten etablierten Stars und Sternchen verlassen kann. Merkels offene Grenzen gelten zudem als besonders „menschlich“. Warum hier auch sehr viel Heuchelei und Unvernunft im Spiel ist, kann man an einem einzelnen aktuellen Satz von Angela Merkel verdeutlichen.

Der Satz wurde schon in anderen Berichten angeführt, ein einziger, propagandistisch durchkonstruierter Satz der Kanzlerin, anhand dem aber die schräge Propaganda und die Gefährlichkeit merkelscher Politik besonders gut veranschaulicht werden kann. Er wird deshalb hier erneut zitiert:

„Wenn jemand aus Aleppo geflohen ist, und sie sehen jeden Abend die Bilder in Aleppo, und sie wissen, was da los ist, dann heisst das nicht das dieser Mensch nicht gerne in Aleppo gelebt hat und vielleicht auch gerne wieder in Aleppo leben möchte, aber es ist im Augenblick, das sieht man ja, nicht ganz einfach möglich, und ich muss ihnen sagen, ich schlaf den Abend auch bedrückt ein, weil ich gerne als Politikerin nicht möchte, dass die Menschen alle nach Deutschland kommen, aber dass dort 250.000 Menschen sind, die keinen Arzt haben, kein Medikament haben, wo gar nichts ist und wir stehen machtlos davor und sehen uns an, wie die Bomben fallen, das ist schon bedrückend, nicht nur für sie, sondern auch für mich, das will ich ganz deutlich sagen.“
Kampfbegriff „Aleppo“

Gleich viermal der Begriff „Aleppo“. Warum? „Aleppo“ ist nicht nur eine umkämpfte Stadt, „Aleppo“ ist als ein neues Totschlagswort entdeckt worden, ein Wort wie „Holocaust“. Wer „Aleppo“ sagt, wer „Holocaust“ sagt, hat immer automatisch Recht. Man horcht andächtig auf. Ein „aber“ ist hier unzulässig, ja, menschlich abgrundtief verwerflich. „Aleppo“ bedeutet, dass wir unsere Grenzen weiter aufhalten müssen – für alle. Das ist nicht logisch, nein – aber es wirkt offenbar sehr gut bei den aufgezogenen, braven deutschen Klatschhasen. Es gab andere zerstörte Städte auf der Welt, in anderen Konflikten, mit vergleichbarem Leid. Warum hat man deren Bevölkerungen nicht alle auch so selbstverständlich nach Deutschland eingeladen?

Merkel lässt die Deutschen zahlen

Merkel deutet nun an, doch eigentlich auch nicht zu wollen, dass alle nach Deutschland kommen. Das ist Heuchelei, denn sie hätte Grenzsicherung schon vor zwei Jahren durchsetzen können, durchsetzen müssen! Sie hat Ungarn sogar dafür verurteilt, dass sie ihre Grenzen sichern. Sie wollte andere osteuropäischen Staaten durch EU-Strafzahlungen dazu zwingen, die von ihr persönlich provozierte Flüchtlingswelle mit aufzufangen. Merkel hätte auf die Einrichtung gesicherter Hilfseinrichtunegn vor Ort hinwirken können, schon als sich das Problem angedeutet hat. Dazu später mehr.

Sie hat es unterlassen. Merkel hat sich dagegen für Selfies mit Flüchtlingsmännern entschieden. Die Botschaft: Deutschlands Herrscherin lädt nach Deutschland ein, sie lässt die Deutschen dafür zahlen. Sie sind gekommen. Merkel reagiert, nach all den Übergriffen, nach all den Toten, bis heute NICHT. Keinerlei Einsicht. Keinerlei Kurswechsel. Merkel lässt die Deutschen weiter zahlen – auf vielen Ebenen – nicht nur mit Milliarden ihrer Steuergelder.

Merkel baut in ihren Satz die theoretische Option ein, dass einige der nach Deutschland Geflüchteten doch irgendwann eventuell wieder nach Hause – nach „Aleppo“ – möchten – natürlich nur freiwillig. Gleichzitig redet sie von „Integration“ all der Araber- und Afrikanermänner und fordert, dass wir sie als „Chance für Deutschland“ begreifen sollen. Was denn nun, Merkel?

Es ist nur eine taktische Beruhigungspille. Zunächst kommen die Meisten gar nicht nicht aus Aleppo – sie kommen noch nicht mal aus Syrien. Massen an gesunden Männern kommen aus afrikanischen Ländern, in denen wir Urlaub machen. Die wirklich Armen und Schwachen haben zudem nicht die Möglichkeit, Deutschland zu erreichen. Die wirklich Armen und Kranken sterben weiterhin, können Merkels gefährliche Pilgerreise erst gar nicht antreten. Wer hilft denen?

Gerade den wirklich Armen und Bedürftigen hätte vor Ort mit ca. 50.000.000.000 Euro, die bislang für Merkels Wahnsinn veranschlagt wurden, wesentlich sinnvoller und effektiver geholfen werden können: Schwer bewachte, gut organisierte internationale Flüchtlingscamps in der Fluchtregion oder dem angrenzenden Ausland. 50.000.000.000 Euro sind da schon ein guter Anfang. Nebenbei hätte es weniger geschändete oder tote Europäer, weniger gespaltene europäische Gesellschaften gegeben und man hätte tatsächlich wesentlich mehr Menschen und auch den bedürftigeren Menschen helfen können.

Hinzu kommt noch, dass die Sogwirkung „Schlaraffenland Deutschland“ abgeschwächt und somit tausende Glücksritter weniger aufgebrochen – weniger Menschen auf dem Weg umgekommen wären. Die vorgeschobene „Menschlichkeit“ kann in Merkels Politik – im Ergebnis – nicht erkannt werden. Offene Grenzen, offene deutsche Sozialkassen locken auch Beutesucher an. Bewachte Flüchtlingscamps in Krisengebieten werden eher nur von den wirklichen Flüchtlingen angesteuert.

Merkel „schläft am Abend als Politikerin bedrückt ein“

Zunächst verwundert es, dass Merkel überhaupt schlafen kann. Merkel ist bedrückt wegen den Bomben. Die bedrücken nicht nur die Menschen, über denen sie fallen, die Bomben bedrücken sogar Merkel, das sagt sie uns „ganz deutlich“. Es muß wohl an der Bombensorte liegen, eine Sorte, die besonders bedrückend ist. Die Bomben auf Saddam Hussein oder auf Muammar al-Gaddafi und ihre Städte waren nämlich wesentlich weniger bedrückend.

Diese Frau, diese Regierung, ihre übersättigten Klatschhasen und deren Politik sind gefährlich irrational – nicht vernünftig! Merkel vergeudet im großen Stile unser Geld, das, sinnvoller und verantwortungsvoller eingesetzt, wesentlich mehr Gutes bewirken und zusätzlich noch nachhaltigen Schaden abwenden könnte.

Gestellte Propaganda oder Wirklichkeit? Männer tragen vor den Augen eines professionellen Fotografen Babys durch die zerstörten Straßén von Aleppo.



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