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Türkei-Deal Flüchtlinge

Von Kanzlerin Merkels vielgepriesenem Türkeiabkommen ist nicht viel übriggeblieben. Bis heute wurden genau 748 sogenannte Flüchtlinge in die Türkei abgeschoben, dafür hat das Land bisher 5 Millionen Euro bekommen.
Nun schickt die britische Regierung 40 Mitarbeiter auf die griechischen Inseln Kos und Lesbos, die den Griechen bei Registrierung und Prüfung der Asylanträge helfen sollen.
Mittlerweile wird davon ausgegangen, dass mehr als 4000 Migranten sich aus den Lagern auf den Weg nach Norden begeben haben.
Die Zahl der aus der Türkei auf den griechischen Inseln landenden sogenannten Flüchtlingen ist zwar auf 80 pro Tag gesunken, doch sind das immer noch mehr als zurückkehren.
Von den sagenhaften 748 Türkei-Rückkehrern sind 394 Pakistani, 61 Afghanen, 68 Algerier, 42 Syrer, 18 Iraner, 17 Iraker, 15 Marokkaner und 16 aus Sri Lanka und 26 aus dem weit entfernten Bangladesh.
Auf den griechischen Inseln leben mittlerweile 16,295 sogenannte Flüchtlinge, 8,204 in Camps.
Insgesamt halten sich nach offiziellen Angaben halten sich um die 62 000 Migranten in Griechenland auf. Die Stimmung unter ihnen wird zunehmend aggressiver, da ihnen die Weiterreise verwehrt hat.
Belgien hat inzwischen sein Grenzpersonal abgezogen, aus Angst um deren Sicherheit.
Erst vor kurzem war es zu schweren Krawallen au Chios gekommen, als sogenannte Flüchtlinge plündernd und randalierend durch die nächtlichen Straßen zogen.                                                                                      9.12.16

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