Der Islam grenzt sich in allen theologischen, rituellen, juristischen und weltanschaulichen Fragen scharf gegen den Unglauben (kufr) ab. Das hat sehr weitreichende Konsequenzen und erklärt, warum sich Muslime allein schon durch die schiere Existenz von Ungläubigen (kuffar) angegriffen und beleidigt fühlen: Diese sind vom islamischen Satan besetzt und beherrscht und helfen ihm durch ihre verwerfliche und gottlose Lebenspraxis in seinem teuflischen Werk. Ein Werk, welches darauf abzielt, weiteren Unglauben zu stiften und die Rechtgeleiteten von ihrem Glauben abzubringen. Muslime werden damit in ihren Bemühungen, ein gottgefälliges Leben zu führen, bedroht. derprophet.info).
Sure 2, Vers 191: "Und erschlagt sie (die Ungläubigen), wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wannen sie euch vertrieben; denn Verführung [zum Unglauben] ist schlimmer als Totschlag. ..."; Sure 2, Vers 193: "Und bekämpfet sie, bis die Verführung [zum Unglauben] aufgehört hat, und der Glaube an Allah da ist. ..." (Die "Ungläubigen" stellen wegen ihrer heidnischen Auffassung eine Verführung dar und müssen allein deshalb bekämpft werden.)
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