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Minarette, aufgetürmt aus geköpften Christen

Rückfall in die Barbarei: Mit ihren Enthauptungen setzen die Mörder des IS eine grausige Tradition fort

Manchmal begnügen sich die Mörder für ihre Botschaft des Bösen mit einem Stück Papier. Im Norden des Sinai, nahe der Stadt Sheikh Zuweid, hefteten Islamisten der Terrororganisation Ansar Bait al-Makdis einen Zettel an den Rumpf ihres Opfers. Man habe einen „zionistischen Spion“ hingerichtet, verkündete das Bekennerschreiben. Der Kopf des Mannes lag abgetrennt daneben. Es ist das achte Mal innerhalb weniger Wochen, dass im Sinai ein Mensch enthauptet wurde.

Manchmal verbreiten die Mörder den Schrecken ihrer mittelalterlichen Barbareien mit Hilfe moderner Kommunikationstechnik. Mitglieder der Terrorbrigade IS stellten Videos von der Ermordung zweier US-Journalisten und eines britischen Entwicklungshelfers ins Netz.

Auch zwei Soldaten aus dem Libanon, Jesiden, Kurden und Christen im Irak wurden von Islamisten geköpft. Ein neuer alter Horror erfasst den Nahen Osten, das Abschneiden von Hälsen im Namen Allahs. Noch im Tod rauben die Täter ihren Opfern, was deren Persönlichkeit ausmacht, und fügen ihnen eine ultimative Erniedrigung zu. Was haben die Fanatiker mit ihrer Grausamkeit im Sinn? Praktizieren sie eine fürchterliche Spezialität der islamischen Kultur? Können sie sich dabei tatsächlich auf den Koran berufen?

„Der abgeschlagene Kopf eines Feindes war schon immer ein Zeichen des Sieges“, meint Martin Zimmermann, Professor für Alte Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität inMünchenund Spezialist für Gewalt in der Antike. „Der Kopf war eine Trophäe, die man leicht transportieren und vorzeigen konnte.“

Der im Alten Testament beschriebene Sieg Davids über Goliath war erst komplett, als der Hirtenjunge zu dem niedergestreckten Hünen rannte, dessen Schwert aus der Scheide zog und ihm damit den Kopf abhieb: Da erkannten die „Philister, dass ihr Stärkster tot war, und sie flohen“. Die biblische Frauengestalt Judith greift zum Schwert, um Holofernes zu töten, den Belagerer ihrer Stadt Betulia.

Römer, Griechen, Pikten, Mongolen, Indianer am Amazonas und auch christliche Kreuzritter - sie alle schlugen ihren Feinden die Köpfe ab. Kaiser Trajan sieht auf der nach ihm benannten Säule zu, wie Kriegsgefangene vor ihm enthauptet werden. Kaiser Augustus setzte ein wörtlich zu verstehendes Kopfgeld auf seine politischen Gegner aus. Gallische Krieger schmückten mit den Köpfen ihrer Feinde ihre Türpfosten. Kelten und Skythen kleideten Schädel mit Edelsteinen aus und nutzten sie als Trinkgefäße.

Die Enthauptung galt in vielen Kulturen als durchaus ehrenhafter Tod. Im alten Rom war sie reichen Bürgern vorbehalten - Arme und Sklaven wurden gekreuzigt. Im mittelalterlichen Europa hatten nur Adelige Anrecht auf den Schwertstreich. Delinquenten aus den niedrigen Ständen baumelten am Galgen.


Geheimnis gelüftetWegen dieses Deals ließ der IS 49 Geiseln laufen
Montag, 06.10.2014, 17:11

Ende September ließ die Terrororganisation IS 49 türkische Botschaftsmitarbeiter frei, die sie im Mai festgenommen hatte. Nun ist klar, warum sich die Terroristen auf diesen Deal eingelassen haben: Laut eines Berichts der britischen "Times" wurden die Geiseln gegen 180 inhaftierte IS-Kämpfer in der Türkei ausgetauscht.

       Darunter sollen laut "Times" zehn Europäer gewesen sein.


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