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Fundamentalistischer Islam und Tzompantli

                          

Der erstgenannte der beiden obigen Begriffe, der fundamentalistische Islam, dürfte jedem Leser dieser Zeilen bekannt sein, nachdem Medienberichte aus dem Vorderen Orient die Kunde vom Wiederauferstehen dieser, als Religion getarnten Gewalt-Ideologie, in ihrer ursprünglich vom Stifter geplanten und praktizierten Reinkultur, praktisch stündlich direkt in sein Wohnzimmer oder auf sein Smartphone bringen. Was man sich unter dem Begriff “Tzompantli” vorzustellen hat, dürfte weniger bekannt sein; lassen Sie mich daher, werter Leser, Sie auf einen kurzen Exkurs in die Geschichte entführen.

Steinzeitliche Monumente der Barbarei

Wikipedia hat zum Begriff “Tzompantli” dies zu sagen:

Der Tzompantli war ein Gestell aus Holz, auf dem menschliche Schädel aufgereiht waren. Oft wurden die Schädel jedoch auch gestapelt. Viele Menschen wurden in Mittelamerika vor der spanischen Eroberung im 16. Jahrhundert den Göttern geopfert; die meisten waren gefangene Krieger. Auf den Gestellen wurden die Schädel der Toten ordentlich aufgereiht und zur Schau gestellt. Die Spanier fanden auf ihrem Eroberungsfeldzug in Mexiko sehr viele dieser Gestelle. Bernal Diaz del Castillo [Anm.: Eine Art spanischer Kriegs-Berichterstatter] schätzt in seinem Buch “Wahrhafte Geschichte der Eroberung von Neuspanien” die Zahlt der Schädel auf einem einzigen Tzompantli mit 100.000 Stück. Die Schädel waren leicht zu zählen, weil sie so übersichtlich aufgereiht waren.”

Da diese barbarischen Trophäen-Sammlungen durch die spanischen Eroberer ziemlich rasch beseitigt wurden, sind nur wenige bildliche Zeugnisse davon erhalten.

Die linke der diesem Artikel vorangestellten Abbildungen zeigt eine Darstellung in einem der sog. “Aztekencodices”.  Dies sind (ich zitiere wieder aus Wikipedia)

“Bilderhandschriften, welche von den Azteken in Form von Piktogrammen und Ideogrammen verfasst wurden. Es handelt sich dabei um gemalte bzw. illustrierte Bücher, in denen man hauptsächlich historische und mythische Ereignisse, aber auch Kalender und Informationen über Tribute und Abstammungen festhielt. Gemalt wurden diese Codices entweder auf speziell dafür präparierte Tierhäute oder auf Amatl, gewonnen aus der Rinde des Feigenbaums.”

In der rechten Abbildung ist ein in Stein gemeißelter Fries einer aztekischen Tempel-Pyramide zu sehen; diese Art von Darstellung war eine weitere Form das “Kultur-Denkmal” Tzompantli zu “dokumentieren”.

Noch etwas mehr Geschichte (mit deutlichen Parallelen zur  Moderne)

Die Azteken (die sich selbst als “Mexika” bezeichneten) wanderten in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts, vermutlich aus dem Südwesten der heutigen USA kommend, als heimatlose Landsuchende in die Gegend der heutigen Hauptstadt Mexikos (Ciudad de Mexico) ein, wo ihnen, mit Duldung der bereits seit Jahrhunderten in der Region ansässigen Stämme, ein Niederlassungs-Recht gewährt wurde. Nach relativ kurzer Zeit begannen sie sich die umliegenden Wirts-Völker, teils mittels der Taktik von “Teile und herrsche”, teils durch Gewalt, zu unterwerfen; aus der so geschaffenen Macht-Basis heraus eroberten sie in der Folge weite Teile des heutigen Staates Mexiko.

Die ursprünglichen oder Proto-Azteken vermieden es gezielt, in den unterworfenen Völkern aufzugehen (was sie nicht daran hinderte, sich mit deren Frauen auf  “informeller” Basis zu vergnügen), sondern bildeten bis zum Ende ihrer Herrschaft im beginnenden 16. Jahrhundert eine exklusive Ober- (und Herren-)Schicht, der die unterworfenen Völker weitgehendst zu Dienste zu sein hatten (dies auch wieder ein moderner Wunschtraum bestimmter Kreise; s. u.). Unter der Ägide dieser Oberschicht wurden zwar Fortschritte auf den Gebieten von Agrikultur und bildender Kunst gemacht (welche der Azteken-Kultur in Historiker-Kreisen die Klassifizierung als Hochkultur verschafft haben) – die religiösen Praktiken der aztekischen Oberschicht gehören jedoch mit zu den blutrünstigsten und menschen-verachtendsten in der Geschichte der Menschheit. Gemäß der religiösen Überzeugung der Mexika waren nur häufige Menschenopfer geeignet, die Götter – insbesondere den Regengott Tlaloc – dazu zu bewegen, die Erde fruchtbar zu halten.

Dieser Überzeugung folgend wurden im Laufe der rund 200 Jahre währenden Azteken-Herrschaft Millionen von Menschen auf  Tempel-Pyramiden im gesamten Herrschaftsbereich abgeschlachtet. Dies waren, wie oben erwähnt, Gefangene aus den zahlreichen Eroberungs-Kriegen, aber auch Menschen-Tribute, welche die unterjochten Völker unter Zwang auf jährlicher Kontingent-Basis zu “liefern” hatten. Die Köpfe der Opfer – und damit sind wir wieder beim “Tzompantli” angelangt – wurden aufbewahrt; sie wurden aber erst abgehackt, nachdem der jeweiligen Opfer-Gabe bei lebendigem Leib und vollem Bewusstsein das Herz heraus geschnitten worden war. (Achten wir doch auch hier auf moderne Parallelen.)

Wie sich die Bilder gleichen

All dies spielte sich, wie erwähnt, im 14. bis 16. Jahrhundert ab, also in weit zurückliegenden Zeiten, in denen humanitäre Gefühle – besonders in dem einschlägigen Weltteil – praktisch noch unbekannt waren. Aber – bingo – plötzlich sehen wir uns im modernen, aufgeklärten, menschen- und tierliebenden 21. Jahrhundert einer Neu-Auflage des “Tzompantli” gegenüber – wie die nachfolgenden Grafiken mit eindringlicher Klarheit beweisen.  
Bei dem Dargestellten handelt es sich um Verwirklichungen der in den Köpfen der IS-Terror-Milizen bestehenden Vorstellungen von “Kultur-Denkmälern” (oder, wenn man so will,  um plastische  Demonstrationen der Einfachheit der Lösung von kulturellen Gegensätzen).

In den Köpfen der “Streitkräfte Gottes” also, die gegenwärtig damit beschäftigt sind,  mit Feuer und Schwert die Welt neu zu ordnen und dort eine Neu-Auflage von Dantes Inferno unter islamischen Vorzeichen zu schaffen. Die Zahl der ausgestellten Trophäen ist, im Vergleich zu den von Bernal Diaz del Castillo vermeldeten Dimensionen (s. o.), noch realtiv bescheiden; es wird jedoch emsig daran gearbeitet mit aztekischen “Produktions-Vorgaben” gleichzuziehen”.

Wo kommen wir ins Spiel?

Da wir, in Bezug auf das Dargestellte, relativ weit vom Schuss sind, könnten wie uns natürlich beruhigt zurücklehnen und mit dem Bürger aus Goethes “Faust” (Erster Teil, Osterspaziergangs-Szene) sagen:

“Nichts Bessres weiß ich mir an Sonn- und Feiertagen, als ein Gespräch von Krieg und Kriegsgeschrei; wenn hinten, weit, in der Türkei, die Völker aufeinanderschlagen.”

(Anm.: Als Goethe diese Worte schrieb, befanden sich Irak und Syrien noch unter der Herrschaft des türkischen Reichs.)

Eine solche Haltung wäre zwar – unter humanitären Gesichtspunkten – nicht unbedingt wünschenswert, aber immerhin verständlich - wenn, ja wenn, nicht im eigenen Lande bereits Aussagen wie diese im Raum stünden:

“Ihr Scheiß-Deutschen! Wenn wir erst an der Macht sind, hängen wir euch alle auf.”

Es handelt sich um die Worte einer Muslima mit offensichtlichem MiHiGru, geäußert in München anlässlich einer öffentlichen Veranstaltung gegen die Errichtung eines Mega-Brückenkopfes der Islamisierung (ZIEM) im Herzen dieser selben Stadt.

Zuwanderungs- und Islam-Apologeten werden uns zwar sofort versichern, dass es sich um einen “isolierten Ausrutscher” handelt; mit etwas Recherche wird man aber feststellen, dass die Luft im gegenwärtigen Deutschland im wahrsten Sinne des Wortes gesättigt von Hass-Gesängen analoger Natur ist.

Elektronische Medien, wie Facebook, Twitter et al, islam-orientierte Blogs sowie die Kommentar-Teile anderer Blogs und selbst die Editorial-Sektionen von sog. “namhaften” Presse-Medien wimmeln geradezu von ähnlich lautenden “Verheißungen”, die von dem Angebot des Kopf-Abschneidens (Tzompantli lässt grüßen) bis hin zu Zukunfts-Phantasien gehen, in denen die Masse der autochthonen deutschen Bevölkerung ein Schatten-Dasein am Rand einer muslimischen Gesellschaft führen wird. Die soziale Bandbreite der Autoren solcher Absonderungen ist erschreckend weit: Sie reicht vom bildungs-fernen lebenslänglichen Sozialhilfe-Bezieher bis hin zum arrivierten Intellektuellen, vom Jugendlichen im Schulalter bis hin zum “gestandenen” Familienvater, vom erst kürzlich eingetroffenen Asylbewerber bis hin zum MiHiGru-Inhaber der dritten Generation – allen gemeinsam ist jedoch die Zugehörigkeit zur islamischen Glaubens-Lehre.

Und, um nochmals auf unseren “historische Exkurs” zurückzukommen: Sind Ihnen, werter Leser, gewisse Parallelen zwischen Anfängen und Aufstieg der Azteken und modernen – gegenwärtig noch im Fluss befindlichen – Entwicklungen aufgefallen?

Der römische Dichter Ovid sagt in einem seiner Werke:

“Principiis obsta. Sero medicina parata, cum mala per longas convaluere moras” (Wehre den Anfängen. Zu spät wird die Medizin bereitet, wenn die Übel durch langes Zögern erstarkt sind.)

Ich fürchte, dass Europa – und insbesondere Deutschland – über bloße “Anfänge” bereits hinaus ist.


Quo usque tandem

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