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Muslime provozieren Christen in Nazareth

In Nazareth in Nordisrael, einer wichtigen Lebensstätte Jesu Christi und daher ein gern aufgesuchter Pilgerort für Christen, haben Muslime nun zum wiederholten Mal eine große Tafel aufgestellt, auf der sie die Christen vor ihrem vermeintlichen Irrglauben warnen.

Der Text ist in Englisch verfasst und zitiert den Koran:

„Oh Volk der Schrift (Christen), übertreibt euren Glauben nicht. Sagt nichts als die Wahrheit über Allah (der eine wahre Gott). Jesus Christus, Sohn der Maria war nur ein Bote Gottes, und Sein Wort, das er zu Maria hinüberbrachte, und ein Geist, geschaffen von Ihm. so glaubt an Gott und seinen Gesandten und sagt nicht: Drei Götter (Deieinigkeit). Lasst ab. Es ist besser für euch. Allah ist der Eine und Einzige Gott. Fern ist es von seiner Heiligkeit, dass er einen Sohn haben sollte.“ (Sure 4, 171)

Daneben ist rechts ein israelisches Stoppschild zu sehen.

Es ist kaum anzunehmen, dass sich irgendein Christ wegen dieses Schildes vom Glauben abwendet, das wissen auch die Muslime. Deshalb kann dieser Text durchaus als Drohung gegen das Christentum im Allgemeinen aufgefasst werden. Wagten es aber Christen, in Mekka ein Warnschild aufzustellen, Muslime sollten von ihrem Irrglauben ablassen, dann gäbe es Tote, bevor das Schild überhaupt stünde.

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