Direkt zum Hauptbereich

190.000 Moslems EU-Bürger

Mayotte ist eine Inselgruppe zwischen Afrika und Madagaskar und hat rund 200.000 Einwohner, von denen 95-97% sunnitische Moslems sind. Mayotte gehört seit 1841 zu Frankreich. 1974 stimmten die Mahoren, wie die Bewohner sich nennen, gegen die Unabhängigkeit und dafür bei Frankreich zu verbleiben. In einem Referendum 2009 wurde das Eiland als Überseegebiet in den französischen Staat integriert und wird nun, ab 1.1.2014, in einem weiteren Schritt in die EU eingegliedert. Bis dahin konnten die Bewohner zwischen französischem und islamischem Recht, sprich Scharia, wählen. Wozu die 97% Moslems tendierten, ist wohl unschwer zu erraten.

Die Wirtschaftsleistung der nur 374 Quadratkilometer großen Vulkaninsel liegt nur bei einem Fünftel des EU-Durchschnitts, die Insel ist damit zum Großteil finanziell von Frankreich abhängig. Durch den Status der Inselgruppe, als 101. Departement Frankreichs, muss die französische Regierung den Bewohnern auch Sozialleistungen, wie zum Beispiel Wohngeld, zukommen lassen. Auch und nicht zuletzt, um einer überbordenden Einwanderung nach Frankreich entgegenzuwirken.

Nun, da die Mahoren EU-Bürger sind, können sie sich aber auf ganz Europa verteilen und so auch von den Sozialleistungen anderer EU-Länder profitieren. Und es fließen jetzt auch noch EU-Gelder, weil die Inseln als „förderungswürdiges Randgebiet“ gelten.

Geographisch gehört Mayotte zu den Komoren, weshalb die komorische Regierung, die von der afrikanischen Union (AU) unterstützt wird, den Herrschaftsanspruch über Mayotte stellte.

Aufgrund seiner Zugehörigkeit zu Frankreich war die Insel auch bisher schon ein Magnet für afrikanische Flüchtlinge. Illegale Einwanderung gehört zum Alltag. Viele schwangere Frauen versuchen auf die Insel zu kommen, um dort ihre Kinder zu gebären, da jedes auf Mayotte geborene Kind automatisch französischer Staatsbürger ist.

War es bisher schon ein großes Problem französisches Recht auf der Insel durchzusetzen, so wird sich durch das nun noch hinzukommende EU-Recht die Lage kaum verbessern. Denn wirkliche Sympathien für ihr „Mutterland“ Frankreich hegen die Mahoren nur, wenn es um ihren durch das europäische Land verbesserten Lebensstandard geht. Eine Identifikation mit der EU und europäischen Werten wird es nicht geben, und dass die rund 97% Sunniten das Scharia-Recht freiwillig zugunsten von EU-Recht aufgeben werden, ist auch nicht zu erwarten. Nur etwa die Hälfte der Bevölkerung beherrscht die französische Sprache.

Die Presse schrieb zum Anlass des Referendums:

Vor allem aber müssen die lokalen Bräuche mit dem Recht Frankreichs in Einklang gebracht werden. Das wird ein Kulturschock..(..). Unvereinbar mit der Republik sind auch legale Praktiken wie Polygamie und Verstoßung. Bei einem „Ja“ soll Mayotte 2012 als 101. Departement und damit wie ein Teil des Festlandes gelten die juristisch-psychologische Übergangszeit in diesem afrikanischen Außenposten wird viel, viel länger dauern.

Der Präsident der Komoren, Ahmed Sambi, erachtet die Mahorer als Abtrünnige, die er durch eine Invasion, aber nicht mit Soldaten, sondern mit Flüchtlingen „strafen“ will. Er weiß, dass der Flüchtlingsstrom nach Mayotte auch ein Problem für Frankreich und die EU ist.

Nun haben etwa 190.000 Schariaanhänger EU-Bürger- und –Niederlassungsrechte. Und es werden künftig wohl noch mehr Flüchtlinge versuchen, auf die Insel zu gelangen. Zustände wie auf Lampedusa werden nicht lange auf sich warten lasssen.


Mayotte – noch ein trojanisches Pferd, dem die EU sehenden Auges die Tore öffnet.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

270 Millionen Nichtmoslems durch islamischen Dschihad getötet

270 Millionen – andere Schätzungen gehen von 300 Millionen – “Ungläubige” wurden bislang in den 1400 Jahren der Terrorherrschaft der selbsternannten “Friedensreligion” im Namen Allahs ermordet. Das letzte, was viele dieser Opfer hörten, bevor man ihnen den Kopf abschlug oder, wie es für Nichtmoslems vorbehalten ist, langsam vom Hals Richtung Nacken abschnitt -eine besonders grausame, menschenunwürdige und das Leiden verlängernde Tötungsform (wird bis heute in Syrien und im Irak etwa angewandt) wobei die Dschihadisten das Abschneiden immer wieder unterbrechen, um sich am Röcheln und Todeskampf ihrer Opfer zu ergötzen) – das letzte also, was die meisten Opfer hörten waren hysterische “Allahu-akhbar”-Rufe aus den Kehlen ihrer Mörder. Niemand soll sagen, diese Grausamkeiten hätten nichts mit dem Islam zu tun. Sie sind im Gegenteil eine religiöse Pflicht jedes Dschihadisten. Denn Allah befiehlt an 216 Stellen des Koran, dass “Ungläubige getötet werden müssten. Und Mohammed befiehlt dies an…

Der Schleier der Angst von Samia Shariff

Es war ein strahlender, eiskalter Januartag, an dem ich das Manuskript von Samia Shariff erhielt. Man erklärte mir in aller Kürze, dass eine Frau algerischer Herkunft, Mutter von sechs Kindern und heute in Kanada lebend, darin ihr dramatisches Leben und ihre gewagte Flucht aus ihrem Land beschreibt. Von Anfang an zog mich Samias aufwühlende Geschichte in ihren Bann. Sie enthielt viele verstörende Einzelheiten, aber ich musste diese bewegenden Seiten einfach zu Ende lesen. Und schließlich wusste ich ja, dass es der Erzählerin gelungen war, ihrem bedrückenden Schicksal zu entkommen.
Ich brauchte länger als erwartet, um die Flut von Frauenbildern zu bewältigen, die mir durch Samias Geschichte vor Augen getreten waren ... Zu viele eigene Erinnerungen kamen an die Oberfläche wie bei einem aufgewühlten Fluss. Ich konnte mir Samias Empfindungen sehr gut vorstellen - als kleines ungeliebtes Mädchen; als Heranwachsende, die ihre weiblichen Formen verbergen musste; als Fehlleistung ihrer Mutter,…

Wir befinden uns im Kriegszustand

Der Islamische Staat ruft schon seit Monaten alle Moslems in Europa auf, den Dschihad zu beginnen. Die grausamen Terror-Anschläge häufen sich mittlerweile und die Mainstreampresse versucht krampfhaft, den Islam aus all diesen Vorfällen herauszuhalten. Vertuschen, Schönfärben und Leugnen ist angesagt. Einzelne wagen sich aber schon so langsam aus der Deckung heraus und beginnen, sich ansatzweise mit der Wirklichkeit zu beschäftigen. Stefan Aust hat in seinem Artikel„Islamismus – Wir befinden uns im Weltkrieg gegen den Terror“, veröffentlicht in der WELT, einen ersten zaghaften Schritt in die richtige Richtung gemacht.
Leider aber immer noch politisch korrekt mit dem Kunstbegriff „Islamismus“ statt „Islam“ und der fehlenden Aufklärung, dass der Terror seit den Anfangszeiten unter Begründer Mohammed integraler Bestandteil dieser totalitären Ideologie ist. Aust schreibt:
Ermordete Urlauber in Tunesien, ein abgetrennter, aufgespießter Kopf in Frankreich, die Serie der abscheulichen Mordtaten…