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5.000 neue Dschihadisten wollen im Syrien-Krieg mitmischen

Immer bedrohlicher wird das Szenario der aus Europa und den USA im Syrien-Krieg eingesetzten Dschihadisten für die innere Sicherheit in den jeweiligen Heimatländern. Aktuell sollen weitere 5.000 islamistische Syrien-Kämpfer auf den Weg ins Kampfgebiet sein.

Transitland für die fanatisierten Dschihadisten ist die Türkei. Über die Grenze des NATO-Staates sickern die im Westen rekrutierten Kämpfer nach Syrien ein, um dort auf der Seite der Al-Qaida bzw. der Organisation Islamischer Staat im Irak und in der Levante einige Wochen bzw. Monate zu kämpfen. Parallel zu ihren Kampfeinsätzen erhalten die Islamisten eine Komplett-Schulung als Terroristen.

Wenn sie nach einiger Zeit wieder in ihre Heimatländer im Westen zurückkehren, ist ihre ideologische und militärische Schulung geeignet, sie zum Kern von fanatisierten und brutalen Terrorzellen zu machen. Eine solche Ausbildung sollen bisher schon einige tausend europäischer Dschihadisten absolviert haben.

Mutmaßlicher Brüssel-Attentäter Mehdi N. war Syrien-Kämpfer

Der mutmaßliche Attentäter auf das Brüsseler Jüdische Museum, Mehdi N., war ebenfalls ein Syrien-Kämpfer und hatte seine Ausbildung 2012 während eines Kampfeinsatzes dort erhalten. Wie die französische Staatsanwaltschaft in Paris mitteilte, soll der mutmaßliche Täter über ein Jahr im Bürgerkriegseinsatz gewesen sein. Aktuell geht man davon aus, dass allein aus Deutschland und Frankreich über 1.000 "Freiwillige" auf der Seite der Al-Qaida in Syrien kämpfen.

Experten, wie der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft (GdP) sehen deshalb auf die innere Sicherheit eine stark wachsende Gefahr zukommen, für die die Politik derzeit noch keine ernsthaften Rezepte bereit hat.


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