Direkt zum Hauptbereich

Die Schande der Christenverfolgung gelangt langsam ins internationale Bewusstsein

Mit Ausnahme des sozialistischen Höllenstaats Nordkorea und seines Beschützers China sind fast alle Staaten, in denen Christen verfolgt werden, islamischen Glaubens. Während die Christenverfolgung in den sozialistischen Ländern jedoch mit dem Ende deren sozialistischer Ausrichtung beendet sein wird (s. heutiges Russalnd, wo die russisch-orthodoxe Kirche stärker ist denn je), ist kein Ende absehbar in den islamischen Ländern. Denn der Islam gebietet ausdrücklich, Christen als Feinde, als “Ungläubige” anzusehen, diese zu verfolgen und zu vernichten. Unsere Linksmedien berichten über diesen aktuellen schleichenden Genozid (150.000 ermordete Christen pro Jahr) nur dann, wenn es unumgänglich ist, weil etwa wieder ein ganzes Dorf in Nigeria von Moslems abgeschlachtet wurde oder ein Priester in der Türkei, in Ägypten oder in einem anderen islamischen Land ermordet wurde. Besonders schändlich ist das feige Schweigen weiter Teile der diversen Kirchen zu diesem Thema. Wir islamkritischen Blogs sind die einzigen Informationsquellen, die über all dies schonungslos berichten und aufklären. 

29. Mai 2014 00:42 | Autor: Elisabeth Sabaditsch-Wolff
Die Schande der Christenverfolgung gelangt ins internationale Bewusstsein

Am 17. Mai fand auf Betreiben des lutheranischen Pastors Bruce Lieske ein Marsch statt, der auf die derzeit weltweit stattfindende Verfolgung von Christen hinweisen sollte. Die Grundidee dieses Marsches basiert auf einer jährlich in Wien stattfindenden Veranstaltung der Plattform für verfolgte Christen. Um den Hintergrund der Wiener Veranstaltung zu verdeutlichen, zitiere ich aus meiner Rede in der Lutheranischen Kirche „Prince of Peace“ in Orlando.



Rede von Elisabeth Sabaditsch-Wolff in der lutheranischen Kirche „Prince of Peace“ in Orlando (Florida)

„Im Jahr 2008 wurde in Wien anlässlich des 60-Jahr-Jubiläums der Unterzeichnung der „Charta der Menschenrechte der Vereinten Nationen” eine großartige Idee geboren: Warum nicht den 10. Dezember, den Tag der Unterzeichnung dieser Charta, in den Dienst der verfolgten Christen dieser Welt stellen? Um auf ihr Schicksal aufmerksam zu machen und Maßnahmen gegen die Unterdrückung, Peinigung und Benachteiligung der Christen zu forcieren. Immerhin gelten für viele Christen in der Welt einige fundamentale Menschenrechte, wie Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit, aber auch oft das Recht des freien Eigentums oder das Hausrecht, nicht.

Ja, noch viel schlimmer: Christen werden in zahlreichen Ländern wegen ihres Glaubens gefoltert, vergewaltigt und getötet. Rund 200.000 sind es, die jährlich wegen ihrer Religion massakriert werden. Und es sind die islamischen Länder, in denen Christen am meisten zu leiden haben. Der Weltverfolgungsindex der angesehen Organisation Open Doors zeigt, dass unter den zehn aggressivsten Ländern, in denen Christen bedroht und verfolgt werden, neun islamisch geprägte bzw. regierte Länder zu finden sind.“

Es war also nur allzu legitim, das Jubiläum der Menschenrechte mit den schlimmsten Formen ihrer Missachtung in Verbindung zu bringen. Die Idee von Wien war es, das Übel der Christenverfolgung in das öffentliche Bewusstsein zu rücken, den Opfern ein wahrnehmbares Gesicht zu geben und tätige Solidarität zu üben. Das war und ist wichtig, denn das Phänomen Christenverfolgung wird im Westen meist totgeschwiegen oder verdrängt.

Das Wiener Konzept gegen die Sprachlosigkeit war: Durchführung einer Pressekonferenz mit einem prominenten, internationalen Gast; Abhaltung eines Aktionstages in der Wiener Innenstadt, bei dem Material verteilt worden ist und es zu persönlichen Kontakten kommt; Lichtermarsch mit Fackeln und Megaphonen von der Oper durch die Fußgängerzone bis zum Stephansdom, der bedeutendsten und schönsten Kathedrale des Landes; schließlich Feier eines ökumenischen Gottesdienstes mit einem hochrangigen Prediger und der Teilnahme von Vertretern der verschiedensten christlichen Denominationen, insbesondere jener, die in den Gebieten der Verfolgung besonders zu leiden haben.

Von Anfang an wurde die Plattform der „Solidarität mit verfolgten Christen” von einer wachsenden Gruppe unterschiedlicher Organisationen getragen: Auf Initiative des Wiener Akademikerbundes fanden sich kirchliche Einrichtungen, Hilfswerke, Vereinigungen des akademischen und zivilen Lebens und engagierte Einzelpersonen zusammen, um ein Zeichen zu setzen und  Unterstützung zu mobilisieren. Inzwischen arbeiten auf dieser Plattform 24 Organisationen zusammen, die auch während des Jahres dafür sorgen, dass das Thema in ihren Tätigkeitsfeldern nicht in Vergessenheit gerät.

Bis jetzt konnten bereits sechs Aktionstage bestritten werden, mit denen die mediale Wahrnehmung dieses traurigen Themas, das solidarische Bewusstsein zahlreicher Bürger und die Bereitschaft zur Inangriffnahme konkreter Hilfsangebote für die Betroffenen gesteigert werden konnten. Nicht zuletzt werden die im Zuge des Aktionstages gesammelten Gelder dem Projekt des jeweiligen Ehrengastes übergeben.

Am 10.12. 2013 saß auch Pastor Lieske im vollbesetzten Stephansdom. Er war beeindruckt von einem bewegenden Fackelmarsch und dem anschließenden ökumenischen Gottesdienst. So wuchs in ihm der Wunsch, diesen Marsch in seiner Heimatstadt Orlando zu organisieren. Denn auch in den USA muss dringend auf die steigende Zahl der Menschen, die aufgrund ihres christlichen Glaubens misshandelt oder getötet werden, hingewiesen werden. Mit einer sehr engagierten Gruppe, die praktizierende Juden und gläubige Christen inkludierte, stellte Lieske das Programm auf die Beine: Ein Gebetsmarsch um einen kleinen See inmitten von Orlando, gefolgt von einer Gebetsstunde mit kurzen Reden in der nahe gelegenen Kirche. Als Stargast konnte wie in Wien die syrisch-orthodoxe Schwester Hatune gewonnen werden; einige der Redner und Gäste flogen aus Europa und Kanada ein, um ihre Solidarität auszudrücken.

Der Vorabend des Marsches war geprägt von einer Podiumsdiskussion, in der die europäischen Gäste über die Situation der Christen in Europa berichteten. Ich referierte kurz über den von der Historikerin Bat Ye’or geprägten Terminus „Dhimmitude“, der den Zustand der Unterwerfung und Unterdrückung der nicht-muslimischen Bevölkerung in einen islamischen Staat beschreibt und der immer öfter auch in nicht-muslimischen Staaten, vor allem in Europa und den USA, praktiziert wird. Ein koptischer gebürtiger Ägypter berichtete über sein Vaterland und wie der Staat mit seiner religiösen Minderheit umgeht. Schwester Hatunes Ausführungen über ihre Missionsarbeit in den islamischen Ländern waren für viele Zuhörer erschreckend und Angst einflößend. So nahe an der Realität waren sie noch niemals gewesen wie bei Schwester Hatunes Bericht.

Am 17. Mai 2014 fanden sich ca. 200 mutige Menschen – sowohl religiös als auch säkular, aber auch einige Priester – am Rande des Lake Eola in Orlando ein, um ein Zeichen für die weltweit am meisten verfolgte religiöse Gruppe zu setzen. Pastor Lieskes Team hatte bereits Tafeln mit Aufschriften wie „Stoppt das Niederbrennen von Kirchen in Ägypten“ u.ä. vorbereitet. Da alle Tafeln die gleiche Größe und Schrift hatten, beeindruckte das Gesamtbild umso mehr. Während des Marsches um den See wurde geschwiegen. Lediglich zur Halbzeit wurde innegehalten und ein Gebet gesprochen.

Gleichzeitig baute eine Gruppe Muslime ihre Zelte für ihr am nächsten Tag stattfindendes arabisches Fest auf. Angesprochen, ob er den Marsch unterstütze, meinte ein Muslim, dass er das tue. Denn wir würden ja alle an den gleichen Gott glauben. Dies wurde sowohl von mir als auch einer gebürtigen pakistanischen Christin sofort in Abrede gestellt, denn der christliche Gott hat mit dem islamischen Allah nichts gemein. Der Marsch selber wurde in der bis auf den letzten Platz gefüllten Prince-of-Peace-Kirche mit einer Gebets- und Vortragsstunde beendet.

Namens des Wiener Akademikerbundes und der Bürgerbewegung Pax Europa nahm ich an dieser Veranstaltung teil. Ich bin stolz darauf, bei der Geburt einer hoffentlich erfolgreichen Bewegung behilflich gewesen zu sein. Es ist mein großer Wunsch, dass dieser Marsch weltweit erfolgreich kopiert wird; diesbezügliche Anfragen gibt es bereits.

Betrübt bin ich über die demonstrative Abwesenheit von Vertretern der katholischen Kirche. Die Veranstalter haben selbstverständlich an alle Glaubensgemeinschaften in Florida eine Einladung zum Marsch geschickt. Die katholische Kirche blieb mit der Begründung „Wir haben ein so gutes Verhältnis zu den Muslimen, das wollen wir nicht gefährden“ fern (ein plakatives Beispiel für die oben erwähnte Dhimmitude).

Offensichtlich ist das ach so gute Verhältnis wichtiger als die vielen toten und verstümmelten Glaubensbrüder und -schwestern. Auch andere Kirchen fanden es nicht der Mühe wert, zwei Stunden ihrer Zeit für ein Zeichen gegen die Verfolgung der Christen zu setzen. Und deswegen werde ich alles tun, damit diese Märsche auch in Zukunft stattfinden. Wir dürfen angesichts der Tragödien, die sich im Nahen Osten, in Afrika, in Asien aber auch im Westen zutragen, nicht wegsehen.Wir dürfen niemals vergessen: Wer schweigt, stimmt zu.

Elisabeth Sabaditsch-Wolff ist Mutter, Englischtrainerin und Freiheitsbewahrerin.

- See more at: Die Schande der Christenverfolgung gelangt ins internationale Bewusstsein.

Elisabeth Sabaditsch-Wolff, MA
Member of the Board, Bürgerbewegung Pax Europa
ACT chapter leader Austria
actforamerica.org



Anmerkung von MM: Elisabeth Sabaditsch-Wolff ist international bekannt geworden durch einen Prozess, der ihr in Österreich gemacht wurde, weil sie in einem Seminar den angeblichen Propheten Mohammed als Kinderschänder bezeichnet hatte. Interessant ist dabei, dass linke österreichische Richterin, die Elisabeth Sabaditsch-Wolff wegen ihrer Äußerung, Mohammed sei ein Pädophiler gewesen, weil er Aisha mit 6 Jahren geehelicht und mit ihr den Geschlechtverkehr mit 9 Jahren vollzogen hat, sowie die Oberstaatsanwaltschaft schlauer sind als der Islam. Denn der bestätigt Sabaditsch-Wolff voll und ganz – während sich Gericht und Staatsanwaltschaft mit der Behauptung, das Alter von Aisha sei nicht sicher, schützender vor den Islam stellt als der Islam selbst. (Mehr dazu hier).

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

270 Millionen Nichtmoslems durch islamischen Dschihad getötet

270 Millionen – andere Schätzungen gehen von 300 Millionen – “Ungläubige” wurden bislang in den 1400 Jahren der Terrorherrschaft der selbsternannten “Friedensreligion” im Namen Allahs ermordet. Das letzte, was viele dieser Opfer hörten, bevor man ihnen den Kopf abschlug oder, wie es für Nichtmoslems vorbehalten ist, langsam vom Hals Richtung Nacken abschnitt -eine besonders grausame, menschenunwürdige und das Leiden verlängernde Tötungsform (wird bis heute in Syrien und im Irak etwa angewandt) wobei die Dschihadisten das Abschneiden immer wieder unterbrechen, um sich am Röcheln und Todeskampf ihrer Opfer zu ergötzen) – das letzte also, was die meisten Opfer hörten waren hysterische “Allahu-akhbar”-Rufe aus den Kehlen ihrer Mörder. Niemand soll sagen, diese Grausamkeiten hätten nichts mit dem Islam zu tun. Sie sind im Gegenteil eine religiöse Pflicht jedes Dschihadisten. Denn Allah befiehlt an 216 Stellen des Koran, dass “Ungläubige getötet werden müssten. Und Mohammed befiehlt dies an…

Der Schleier der Angst von Samia Shariff

Es war ein strahlender, eiskalter Januartag, an dem ich das Manuskript von Samia Shariff erhielt. Man erklärte mir in aller Kürze, dass eine Frau algerischer Herkunft, Mutter von sechs Kindern und heute in Kanada lebend, darin ihr dramatisches Leben und ihre gewagte Flucht aus ihrem Land beschreibt. Von Anfang an zog mich Samias aufwühlende Geschichte in ihren Bann. Sie enthielt viele verstörende Einzelheiten, aber ich musste diese bewegenden Seiten einfach zu Ende lesen. Und schließlich wusste ich ja, dass es der Erzählerin gelungen war, ihrem bedrückenden Schicksal zu entkommen.
Ich brauchte länger als erwartet, um die Flut von Frauenbildern zu bewältigen, die mir durch Samias Geschichte vor Augen getreten waren ... Zu viele eigene Erinnerungen kamen an die Oberfläche wie bei einem aufgewühlten Fluss. Ich konnte mir Samias Empfindungen sehr gut vorstellen - als kleines ungeliebtes Mädchen; als Heranwachsende, die ihre weiblichen Formen verbergen musste; als Fehlleistung ihrer Mutter,…

Was ist ein uneheliches Kind im Islam wert?

Wenn Sie wissen wollen, ob alle Tunesier unanständig sind oder nur die in den Touristenhotels, wenn Sie lesen möchten, wie ein ägyptischer Heiratsvertrag aussieht, wenn Sie Ihr uneheliches Kind in eine nordafrikanische Ehe einbringen möchten, in all diesen Fragen ist, speziell für Frauen, die Bezness-Seite 1001Geschichte.de die erste Adresse im deutschsprachigen Raum. Im Forum gibt es Unterabteilungen für das Bezness in einzelnen islamischen Ländern. http://www.1001geschichte.de/ Bezness ist das Geschäft mit naiven europäischen Frauen, die sich ausnützen und heiraten lassen, wobei es dem Ehemann meist nur auf Geld und eine Aufenthaltsbewilligung ankommt. Um auf die eingangs gestellte Frage zurückzukommen, was uneheliche Kinder im Islam wert sind, antwortet die Userin Imene unmißverständlich: Uneheliche Kinder sind bei den Muslimen ein absolutes No-go. Ein Kind, das unehelich geboren wird, hat in sehr vielen islamischen Ländern nicht einmal Anspruch auf eine Geburtsurkunde bzw. es ist dan…