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Ex-Muslima eröffnet Weinbar unter Polizeischutz

Die 40-jährige Elou Akhiat  lebt mit drei Kindern im Alter zwischen neun und 15 Jahren in Rotterdam. Die gebürtige Marokkanerin ist eine aufgeschlossene, attraktive Frau. Nach ihrer Scheidung vor acht Jahren machte sie eine Ausbildung im Gastronomiebereich. Nun eröffnete sie stolz das „Uva Dolce“, ihre eigene Bodega. Zur Eröffnungsfeier kam auch die Polizei, nicht weil so laut und ausgelassen gefeiert wurde, sondern zum Schutz, denn Elou ist Ex-Muslima. Die Moslemgemeinde will Elous Lebensstil nicht hinnehmen und bedroht sie.

Bei der Scheidung vor acht Jahren legte Elou mit ihrem Ehemann auch das Kopftuch ab. Sie wollte auf eigenen Füssen stehen, war nun alleinerziehende Mutter und sie schaffte es. Doch es kann die integrierteste Muslima nicht in Frieden leben, wenn es ihren „Glaubensbrüdern“ nicht gefällt. Schon vor der Eröffnung erhielt sie Hassschreiben, sie wurde als Hure beschimpft und via Internet zu ihrer Ermordung aufgerufen.

Der Moslem Shabir Burhani fordert, dass sie bestraft werden müsse. Die 50 Peitschenhiebe für das Trinken von Alkohol reichten bei weitem nicht aus, denn sie sei auch noch eine Abtrünnige. Das „Uva Dolce“ ist für die Moslems der Umgebung ein gottloser Ort. Der Rotterdamer Stadtrat Joost Eerdmans sagt, hier werde die niederländische Toleranz in einem unerträglichen Maße auf die Probe gestellt. „Auf diese Weise in seiner Freiheit eingeschränkt und sogar mit dem Tod bedroht zu werden, sprengt alle Grenzen.“ Eerdmans hofft, dass der ebenfalls marokkanischstämmige sozialdemokratische Rotterdamer Bürgermeister Ahmed Aboutaleb die Angelegenheit ernst nehme.

Ahmed Aboutaleb, der seit mehr als 35 Jahren in den Niederlanden lebt, sagt: „Ich bin als Moslem mit der Einstellung groß geworden, ich habe meinen Glauben, du hast deinen Glauben, lass uns etwas Gutes daraus machen und das soll auch so bleiben. Denn wenn in Rotterdam einer eine Bar eröffnen und ein anderer Gemüsebauer werden möchte, dann geht das beides, das garantiert das Grundrecht.“ Er wies die Polizei an, die Geschäftsfrau zu beschützen.

Elous 74-jähriger Vater ist Imam und er hat, im Gegensatz zu den islamtreuen Gemeindemitgliedern, nichts gegen die Art und Weise, wie seine Tochter ihr Leben führt. Elou sagt über ihn, er sei „der coolste Vater, den sie kenne“. Und natürlich wisse sie, dass Alkohol und Islam nicht zusammenpassten, aber sie sei Weltbürgerin und in ihrer Bar werde niemand gezwungen, Alkohol zu trinken.

Shabir Burhani, der vermutliche Initiator des Moslemterrors gegen Elou Akhiat, erklärt: „Sie muss die Bar schließen und zum Islam zurückkehren, das wäre das beste für sie, sowohl für dieses Leben, als auch für das danach.“

Niemand zwingt diese islamvergifteten Menschen in unserer freien, westlichen Welt zu leben. Wer es nicht erträgt, dass es Weinlokale, Schnitzelhäuser oder unverhüllte Frauen gibt, die selbstbestimmt leben, dem steht es frei auszureisen, in einen der 57 islamischen Staaten. Niemand wird sie hier vermissen.

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