Direkt zum Hauptbereich

Verwaltungsgerichtshof legalisiert Mehrfachehen: Syrer wird erster Deutscher mit zwei Ehefrauen

Karlsruhe: Der Mannheimer Verwaltungsgerichtshof (VGH) hat beschlossen, dass ein Syrer trotz Zweitfrau die deutsche Staatsangehörigkeit bekommen darf, da das Prinzip der Einehe kein Bestandteil der freiheitlich demokratischen Grundordnung sein soll, berichtet die Stuttgarter Zeitung.
Der heute 36-jährige syrische Kurde war 1999 nach Deutschland eingereist und heiratete im selben Jahr eine Deutsche. Kurze Zeit später beantragte er die deutsche Staatsbürgerschaft. 2010 erhielt er seine Einbürgerungsurkunde.Seine deutsche Ehefrau gebar ihm seitdem drei Kinder (2010, 2013, 2015).
Als der Mann jedoch offiziell die Vaterschaft eines weiteren, 2012 in Damaskus geborenen Kindes anerkannte, seien die Behörden auf die Mutter aufmerksam geworden, die sich als die Zweitfrau des Kurden herausstellte. Dann stellte sich heraus, dass dies seine Cousine sei, die er nur sieben Wochen nach seiner Hochzeit in Deutschland heiratete.
Nachdem dies aufgeflogen sei, sei die Einbürgerung des 36-Jährigen widerrufen worden. Nun wurde der Fall jedoch erneut behandelt. Zwar gab das VGH der Karlsruher Vorinstanz grundsätzlich Recht, dass eine Bigamie bzw. Polygamie hätte angegeben werden müssen, teilte aber nicht die Auffassung, dass das Prinzip der Einehe ein Bestandteil der freiheitlich demokratischen Grundordnung sei.
Der Kurde gab seinerseits an, er habe seine Cousine geheiratet, da seine Beziehung aus dem Jahr 2006 mit ihr aufgeflogen sei. Nur so habe er sie vor der gesellschaftlichen Ächtung retten können, zudem auch sein muslimischer Glaube dies zulasse. Umgekehrt könne er sich aber nicht vorstellen, einer von mehreren Ehemännern zu sein, gab er zu. Seine Zweitfrau lebt mittlerweile ebenfalls in Karlsruhe.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

270 Millionen Nichtmoslems durch islamischen Dschihad getötet

270 Millionen – andere Schätzungen gehen von 300 Millionen – “Ungläubige” wurden bislang in den 1400 Jahren der Terrorherrschaft der selbsternannten “Friedensreligion” im Namen Allahs ermordet. Das letzte, was viele dieser Opfer hörten, bevor man ihnen den Kopf abschlug oder, wie es für Nichtmoslems vorbehalten ist, langsam vom Hals Richtung Nacken abschnitt -eine besonders grausame, menschenunwürdige und das Leiden verlängernde Tötungsform (wird bis heute in Syrien und im Irak etwa angewandt) wobei die Dschihadisten das Abschneiden immer wieder unterbrechen, um sich am Röcheln und Todeskampf ihrer Opfer zu ergötzen) – das letzte also, was die meisten Opfer hörten waren hysterische “Allahu-akhbar”-Rufe aus den Kehlen ihrer Mörder. Niemand soll sagen, diese Grausamkeiten hätten nichts mit dem Islam zu tun. Sie sind im Gegenteil eine religiöse Pflicht jedes Dschihadisten. Denn Allah befiehlt an 216 Stellen des Koran, dass “Ungläubige getötet werden müssten. Und Mohammed befiehlt dies an…

Was ist ein uneheliches Kind im Islam wert?

Wenn Sie wissen wollen, ob alle Tunesier unanständig sind oder nur die in den Touristenhotels, wenn Sie lesen möchten, wie ein ägyptischer Heiratsvertrag aussieht, wenn Sie Ihr uneheliches Kind in eine nordafrikanische Ehe einbringen möchten, in all diesen Fragen ist, speziell für Frauen, die Bezness-Seite 1001Geschichte.de die erste Adresse im deutschsprachigen Raum. Im Forum gibt es Unterabteilungen für das Bezness in einzelnen islamischen Ländern. http://www.1001geschichte.de/ Bezness ist das Geschäft mit naiven europäischen Frauen, die sich ausnützen und heiraten lassen, wobei es dem Ehemann meist nur auf Geld und eine Aufenthaltsbewilligung ankommt. Um auf die eingangs gestellte Frage zurückzukommen, was uneheliche Kinder im Islam wert sind, antwortet die Userin Imene unmißverständlich: Uneheliche Kinder sind bei den Muslimen ein absolutes No-go. Ein Kind, das unehelich geboren wird, hat in sehr vielen islamischen Ländern nicht einmal Anspruch auf eine Geburtsurkunde bzw. es ist dan…

Der Schleier der Angst von Samia Shariff

Es war ein strahlender, eiskalter Januartag, an dem ich das Manuskript von Samia Shariff erhielt. Man erklärte mir in aller Kürze, dass eine Frau algerischer Herkunft, Mutter von sechs Kindern und heute in Kanada lebend, darin ihr dramatisches Leben und ihre gewagte Flucht aus ihrem Land beschreibt. Von Anfang an zog mich Samias aufwühlende Geschichte in ihren Bann. Sie enthielt viele verstörende Einzelheiten, aber ich musste diese bewegenden Seiten einfach zu Ende lesen. Und schließlich wusste ich ja, dass es der Erzählerin gelungen war, ihrem bedrückenden Schicksal zu entkommen.
Ich brauchte länger als erwartet, um die Flut von Frauenbildern zu bewältigen, die mir durch Samias Geschichte vor Augen getreten waren ... Zu viele eigene Erinnerungen kamen an die Oberfläche wie bei einem aufgewühlten Fluss. Ich konnte mir Samias Empfindungen sehr gut vorstellen - als kleines ungeliebtes Mädchen; als Heranwachsende, die ihre weiblichen Formen verbergen musste; als Fehlleistung ihrer Mutter,…