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Abdel-Samad: “Der Islam hat faschistoide Züge”

Das neue Buch von Hamed Abdel-Samad “Der islamische Faschismus” wird ist am 1. April veröffentlicht worden. Im Interview mit der “Welt” weist er dem Islam “faschistoide Züge” zu und erwartet eine “Schlacht mit apokalyptischer Dimension” als “weltweiten Rachefeldzug” der “Islamisten” gegen die “Ungläubigen”.

    Die wichtigsten Passagen aus dem bahnbrechenden Interview:

   “Ich provoziere nicht, wenn ich sage, dass der Islam faschistoide Züge hat.”

“Aber was ist Faschismus? Er ist eine politische Religion, mit Wahrheiten, mit Propheten, mit einem charismatischen Führer, der mit einem vermeintlich heiligen Auftrag ausgestattet ist, die Nation zu einen und die Feinde zu besiegen. Das ist der Islam auch, haargenau. Der Faschismus teilt die Welt auf in Freund und Feind, beim Islam sind es Gläubige und Ungläubige. Die Verschwörungstheorien im Faschismus, das Gefühl der Erniedrigung und des Zukurzgekommen-Seins, diese Rachlust und die Entmenschlichung der Feinde, sind allesamt im Islam zu finden, besonders in der Sprache des politischen Islam. Die Mischung von Minderwertigkeitskomplex und dem Streben nach Weltherrschaft; zwischen Ohnmacht und Allmachtsfantasien, das verbindet Islamismus und Faschismus.”

“Alles was den Islamisten fehlt, ist die Vernichtungsmaschinerie wie sie dem Stalinismus und dem Nationalsozialismus zur Verfügung stand. Der Islamismus erlitt mehrere Niederlagen, wurde aber nie vernichtend geschlagen – anders als der Faschismus in Deutschland und Italien. Das ist der Grund, warum sich der islamische Faschismus so in die Länge zieht.”

“Wir werden eine Schlacht apokalyptischer Dimension erleben. Die Islamisten würden einen Rachefeldzug gegen die Ungläubigen führen. Man kann das im Kleinen dort beobachten, wo Islamisten die Macht in einem syrischen Ort übernehmen. Menschen werden dann getötet, nur weil sie Christen sind, sogar Kinder. Das ist purer Faschismus, dass Menschen nur aufgrund ihrer religiösen oder nationalen Zugehörigkeit hingerichtet werden. Wir können das überall dort beobachten, wo Islamisten die Macht übernehmen, im Irak, in Afghanistan, in Somalia, im Sudan, in Nigeria – egal wo.”

“Der Islamist, der an die Macht kommen will, ist an Demokratie nicht interessiert. Er glaubt nicht an sie, er glaubt an die Herrschaft Gottes. Ihm liegt nichts daran, die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen, sondern will eine bestimmte moralische Gesellschaftsordnung durchsetzen und dann in einem weiteren Schritt die Welt islamisieren.”

“Moderater Islam ist eine Erfindung westlicher Islamwissenschaftler. Moderat und Islam ist ein Paradoxon, sie passen nicht zusammen. Die Wahrheiten der Islamisten stehen bereits fest. Auch das ist ein Kern des Faschismus.”

“Der Islamist hat keinen Plan, sondern ein moralisches Korsett. Dazu grenzten sie die Freiheiten insbesondere der Frauen ein und unterwanderten die Institutionen.”

“Ein Prediger, der im Westen als moderat angesehen wird, meinte ernsthaft, der wirtschaftliche Niedergang habe erst eingesetzt, seit wir den Dschihad nicht mehr ernst nehmen. Er schlägt ernsthaft neue Eroberungskriege gegen christliche Länder vor, Kopfsteuer für Christen und Juden, Versklavung der Gegner. Das sind erschreckend deutliche Parallelen zum Faschismus, das ist menschenverachtend.”

“Der wahre Islam ist wie der wahre Sozialismus: So toll, aber leider wird er nirgends auf der Welt praktiziert. Es ist eine Selbstlüge der islamischen Welt zu denken, ein islamisches System könne demokratisch sein. Demokratie bedeutet: Das Volk entscheidet. Islam bedeutet, Gott ist der Gesetzgeber.”

“Wir steuern auf einen Religionskrieg zwischen Sunniten und Schiiten von globaler Dimension zu. Und wir können nur hoffen, dass wir danach dann auch eine Reformation haben werden wie es in Europa der Fall war. Wir kommen daran nicht vorbei, aber der Preis wird hoch sein. Die jugendlichen Massen ohne Perspektive und Hoffnung sind nur durch Religionskriege zu füttern, zu beschäftigen – und zu verbrennen.”

“Der Krieg gilt als Chance der Wiedergeburt, bei Faschisten wie auch bei Islamisten. Der Frieden auf der Welt könne nur wieder hergestellt werden, wenn alle Menschen dem Islam angehören. Das ist nicht Islamismus, das steht schon im Koran. Wir können dem nur entgegenwirken, indem wir uns ohne Tabus an die Wurzeln dieser Ideologie machen und sie ausreißen. Wer das radikal nennt, verniedlicht das Problem.”



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