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Münchner Vorzeige-Imam Idriz ein Betrüger!


An der Glaubwürdigkeit und Integrität des Münchner Imams Bajrambejamin Idriz hegte PI schon lange große Zweifel (siehe Artikel-Auswahl unten). Nun haben sich auch die beiden Journalisten Ahmet Senyurt und Stefan Meining etwas näher mit Idriz befasst und nach monatelangen Recherchen herausgefunden, dass die akademischen Titel, mit denen sich Idriz so gerne als gebildeter Vorzeige-Imam gerierte (hier auf dem Foto mit dem früheren CSU-Politiker Alois Glück), frei erfunden sind. Ein totales Desaster für Idriz und die gesamte bayerische Islamapologetik!

Report München berichtet in der Sendung vom 31.1.2012:
Zweifel an akademischen Titeln
Imam Benjamin Idriz in Erklärungsnot
Benjamin Bayram Idriz. Er ist der bedeutendste Imam Deutschlands. Hochanerkannt als Dialogpartner. Ein gefragter Redner beim deutschen Wissenschaftsrat, bei Akademien. Ein Visionär des Islam in Deutschland:
Benjamin Idriz (Archiv): „Und die neue Generation der Muslime und die Kinder, die hier in Deutschland geboren und aufgewachsen sind. Diese Sehnsucht nach Imamen, die in deutscher Sprache predigen können.“
Prominente Politiker wie Sabine Leutheusser-Schnarrenberger besuchen Imam Idriz in seiner Moschee im oberbayerischen Penzberg.
In München will er für viele Millionen Euro ein islamisches Zentrum bauen; inklusive einer Akademie mit einem Schwerpunkt in Bildung und wissenschaftlicher Arbeit.
Auch sein akademischer Lebenslauf klingt beeindruckend: Gymnasium in Damaskus, Studium in Frankreich und im Libanon, Diplom-Theologe.
Doch bei den Angaben zu seinem Studium im Libanon stoßen wir sofort auf Widersprüche.
Wir recherchieren, monatelang: im Libanon – in Frankreich – und natürlich in seiner Heimatgemeinde Penzberg.
Unsere erste Station ist Beirut, die Hauptstadt des Libanon. Hier will Benjamin Idriz im Jahr 2000 einen Magister in Islamischer Theologie an der Al-Imam Al-Ouzai-, auch bekannt unter der Kurzform Al-Ouzai-Universität, erhalten haben.
Der Berliner Islamwissenschaftler Ralph Ghadban hat für uns im September letzten Jahres einen Termin mit Professoren der Universität vereinbart. Der Vorsitzende des Universitätsbeirates Toufic Al-Houri hat für uns die Unterlagen zu Benjamin Idriz herausgesucht. Wir fragen: Hat er den Magister von Ihrer Fakultät erhalten?
Toufic Al-Houri, Vorsitzender Beirat Al-Imam Al- Ouzai-Universität: „Benjamin, den Sie erwähnen, besuchte früher gemäß den uns vorliegenden Unterlagen in der Fakultät, ein Scharia-Gymnasium in Damaskus. Anschließend hat er in Frankreich in einem Institut studiert und einen Abschluss erhalten. Dieses Institut wird von der französischen Regierung nicht anerkannt. Anschließend hat er sich bei uns für den Grad eines Magisters eingeschrieben, aber er hat nicht dafür studiert. Er hat keinen Magister oder andere Studienabschlüsse von der Al-Imam Al-Ouzai-Fakultät. Beachten Sie, dass er sich zwar in unserer Fakultät eingeschrieben hat, aber er hat nicht weiter studiert.”
Was für eine Nachricht! Laut Toufic Al-Houri hat er sich zwar eingeschrieben, aber: einen Magister von der Al-Ouzai-Universität hat Benjamin Idriz nie erhalten.
Unser nächstes Reiseziel ist die Burgund, das ländliche Frankreich. Tief im Wald gelegen, befindet sich hier das sogenannte „Europäische Institut für Geisteswissenschaften Chateau Chinon“.
Früher ein Ferienlager, seit zwanzig Jahren – so die Ansicht von Experten, eine Einrichtung mit islamistischen Bezügen. Über dieses Institut, so Idriz selbst, habe er ein Fernstudium abgeschlossen.
Nur: Weder Frankreich noch Deutschland erkennen diese Abschlüsse an. Ist es denn für den Direktor wichtig, dass die Abschlüsse nicht staatlich anerkannt werden?
Zuhair Mahmood, Direktor, Europäisches Institut für Geisteswissenschaften Chateau Chinon: “Um ehrlich zu sein: Nein! Das ist nicht nur nicht wichtig, sondern ich sehe auch nicht wie.”
Im Klartext: Ein Abschluss ohne akademische Bedeutung.
Wir reisen weiter nach Paris und wollen mehr über die Bedeutung dieser islamischen Einrichtung in der Burgund erfahren. Wir bitten einen der weltweit renommiertesten Forscher um seine Einschätzung. Professor Gilles Kepel sieht eine Nähe zwischen Chateau Chinon, den Lehren der in Teilen extremistischen Muslimbruderschaften und ihren Ideologen:
Prof. Gilles Kepel, Pariser Institut für politische Studien: „Chateau Chinon ist ein Ort, wo sie ein Islamverständnis vermittelt bekommen, das sich von der Tradition der Muslimbrüder, von Hassan El-Banna, Hassan Al-Hudaybi und anderen, ableitet. Sie konzentrieren sich vor allem auf den islamischen Bereich, wo staatlich anerkannte Abschlüsse keine Rolle spielen.“
Natürlich gilt: nicht jeder Absolvent von Chateau Chinon ist ein Islamist.
Weithin unbekannt: Idriz´ Zeugnis der syrischen Al Furqan Society eröffnet laut Bayerischem Kultusministerium keine Hochschulzugangsqualifikation.
Das bayerische Voralpenland ist die letzte Station unserer Reise. Mit vielen Fragen im Gepäck bitten wir den Imam der Penzberger Moscheegemeinde um einen Interviewtermin. Er spricht mit uns zwei Stunden lang. Aber ein Interview vor der Kamera lehnt er ab.
Seine Zeugnisse aus dem Libanon zeigt er uns nicht.
Stattdessen drückt er uns diese schriftliche Antwort in die Hand. Zitat:
“Das Masterstudium an der Al-Ouzai-Universität in Beirut/Libanon hab ich zwischen 1998-2000 besucht. Die Prüfungen in 12 verschiedenen Theologischen Fächern sind im Jahr 2000 abgeschlossen. Bestätigung liegt vor (Privatarchiv).”
Diese Aussage steht im völligen Widerspruch zur Erklärung der Al-Ouzai-Universität:
Toufic Al-Houri, Vorsitzender Beirat Al-Imam Al-Ouzai-Universität: „Als er zugelassen wurde, wurde er verpflichtet, bestimmte Fächer zu studieren, bevor er mit dem Magister-Studium beginnt – wie ich bereits vorher erwähnt habe – aber er hat das Studium nicht fortgesetzt; wie gesagt, er hat sein Studium bei uns auf der ersten Stufe der Leiter aufgrund seiner Umstände abgebrochen.“
Was gilt nun: die offizielle Aussage der Universität oder Idriz schriftliche Erklärung?
Auffallend ist: Nach unserem Gespräch mit Imam Idriz wird sein Lebenslauf auf der Internetseite der Penzberger Gemeinde geändert. Seitdem fehlt jeder Hinweis auf den Abschluss im Libanon. Vor wenigen Tage war auf dieser Seite noch zu lesen: „2000 Magister in Islamischer Theologie an der Al-Ouzai-Universität Beirut/Libanon.“
Neue Fragen tun sich zu Benjamin Idriz auf. Ausgerechnet bei ihm, der Offenheit predigt und in München ein Zentrum des Islam in Europa errichten will.
                                                   Report München, 31.01.2012

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