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Islam-Einfallstor maurisches Spanien


Die Bedeutung des maurischen Spaniens für die heutige Zeit kann gar nicht überschätzt werden. Keine andere geschichtliche Epoche prägt so sehr das freundliche Bild des Islams in Westeuropa bis in diese Minute. Es ist der allgemeine Glaube, diese goldene Periode zeige, wie fortschrittlich und tolerant der wahre Islam doch sei, und wie zurückgeblieben und intolerant das Christentum. Darum sei es nur zu begrüßen, wenn heute der Islam in Europa wieder Fuß fasse. Wir hätten den Moslems schließlich so übermäßig viel zu verdanken. Derartige Propaganda ist allgegenwärtig. 

Wer die Alhambra in Granada besucht oder die Moschee (mit Kathedrale) in Cordoba, findet in den Souvenirshops nur Bücher in leuchtenden Farben und mit euphorischen Texten. Da liest man in einem englischen Bestseller, die Spanier hätten dummerweise die Mauren vertrieben und die Chance ausgelassen, “to create a modern multicultural society”, in vielsprachigen Bilderbüchern – sogar auf Deutsch ist eins dabei – für kleine Kinder, wird erzählt, was die Maurenkönige alles für uns getan haben und wie sie sich romantisch im Schnee der Sierra Nevada begraben ließen. Der fängt momentan bei 2500 Höhenmetern an, wer glaubt, die seien tagelang mühsam als Leiche da hoch getragen worden, wird selig. Ich habe jedenfalls kein einziges spanisches, französisches oder englisches Traktat gefunden, wo nicht in den höchsten Tönen geschwärmt wurde, und wer eine Zeit den Fremdenführern in allen Sprachen zuhört, kriegt dasselbe Bild. Dazu liegen auch Bücher zum friedlichen Islam aus, etwa von John Esposito.

Und sie können das in jeder Buchhandlung europaweit selber überprüfen. Kritische Bücher zur jahrhundertelangen Herrschaft der Mohammedaner in Spanien und Andalusien kann man fast an einer Hand abzählen, dafür hunderte von Hymnen, die seit der Zeit der Romantik das ganze Abendland verzaubert haben, obwohl es sich zu 80% um Legenden handelt. Dabei ist die Wahrheit logisch ganz einfach. Warum stießen die Moslems von Anfang an auf Widerstand. Warum startete schon 722 die Gegenwehr (siehe: Pelayo, ich war auf deinem Grab), warum die vielen Pilger nach Santiago de Compostela (siehe: Ahnungslose), und warum ging dieser Widerstand weiter bis zum Sieg der Katholischen Könige (siehe: Los Reyes Católicos)?

Bitte, warum das alles, wenn es die Christen und Juden bei den Mauren so beispiellos schön hatten? Wer kämpft freiwillig gegen das Paradies auf Erden? Die Wahrheit ist eben, es war kein Paradies, oder höchstens vielleicht 50 Jahre von mehr als 500. Wie kann das ein Historiker, der sich für seriös hält, übersehen?

(Die Besucherzahlen sind derzeit niedriger als bei meinem letzten Besuch vor acht Monaten. Man kriegt das Ticket in den Nasridenpalast schon in drei Stunden und nicht erst nach drei Tagen. Neben spanischen Schulklassen, Japanern und Europäern sieht man derzeit auch einige muslimische Gruppen aus Fernost, wie Malaysia und Indonesien. Auf dem Foto ist eine solche aus Malysia, alle mit Kopftuch, mitten im Palast Karls V. in der Alhambra. Es ist allgemein bekannt, daß die Muslime der ganzen Welt davon träumen, El Andalus wieder zurückzukriegen!)

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