Am 6. Mai griffen Moslems die griechisch-orthodoxe Kirche St. Georg in Khadar, einem Stadtteil von Bethlehem in der Nähe von Beit Jala an. Die Gläubigen hatten sich zum alljährlichen Gedenkgottesdienst zu Ehren ihres Schutzpatrons, St. Georg dort eingefunden. Ein Moslemmob drang in die Kirche ein und attackierte die Christen mit Steinen und Messern. Einige Fenster der Kirche gingen zu Bruch. Es gab zahlreiche Verletzte, ein Mann wurde erstochen. Einigen Berichten zufolge soll die Polizei mehr als eine Stunde gar nicht reagiert haben, andere besagen, dass Einheiten vor Ort gewesen wären, die Christen aber nicht ausreichend vor der Gewalt schützen hätten können oder wollen. Angesichts der prekären Lage der Christen in der palästinensischen Gesellschaft stellt sich hier die Frage nach den Ambitionen der palästinensischen Autonomiebehörde, die Christen zu schützen. Die offene Feindseligkeit der Moslems gegenüber den Christen zeigt nicht nur, die Sicherheit in der sie sich vor Str...
Sure 2, Vers 191: "Und erschlagt sie (die Ungläubigen), wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wannen sie euch vertrieben; denn Verführung [zum Unglauben] ist schlimmer als Totschlag. ..."; Sure 2, Vers 193: "Und bekämpfet sie, bis die Verführung [zum Unglauben] aufgehört hat, und der Glaube an Allah da ist. ..." (Die "Ungläubigen" stellen wegen ihrer heidnischen Auffassung eine Verführung dar und müssen allein deshalb bekämpft werden.)