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Leben in einem muslimischen Ghetto: Angespuckt und mit Steinen beworfen

Zur Zeit wird man über die Medien immer wieder aufgefordert den Muslimen, die aus dem Nahen Osten und Afrika über das Mittelmeer nach Europa kommen, zu helfen. Aber keinen scheint es zu interessieren, wie es den Nichtmuslimen geht, die in muslimisch dominierten Stadtteilen in unseren Ländern in Europa leben müssen.

Das Beispiel des Stadtteils Gellerup in der dänischen Stadt Aarhus steht hier für die vielen Großstädte in Europa, in denen das Leben nach demselben Muster verläuft.

Seit Jahrzehnten ist der Stadtteil Gellerup ein rechtsfreier Raum, in dem Bandenkriminalität, Vandalismus und Brandstiftung an der Tagesordnung sind. Hier wohnen überwiegend fromme Muslime, die daran arbeiten, eine Parallelgesellschaft zu erschaffen, in der Normen und Sozialverhalten sich immer mehr an das islamische Recht anpassen, die Scharia.

Vor zehn Jahren gab es kaum eine Frau oder ein Mädchen, das ein islamisches Kopftuch trug oder lange Gewänder. Heute ist diese Kleidung auch bei minderjährigen Kindern an der Tagesordnung. Mitten im Ghetto liegt die berüchtigte Grimhøjvej Moschee, das ist die Moschee in Dänemark, die die meisten Jihadisten nach Syrien geschickt hat. Nach Angaben der Moschee ist sie ein Magnet für viele Kinder und Jugendliche aus der Umgebung.

Das TV2 Lokalfernsehen hat ein paar ethnische Dänen besucht, die von Anfang an in Gellerup gelebt haben. Allan Fisker, Mitte 70, sagt, einige Dinge seien gut, andere schlecht. Man werde angespuckt, mit Steinen beworfen oder geschlagen, aber er erfahre auch positive Dinge. Welche positiven Dinge er meint, darüber schweigt sich Fisker aus.

Inge Sørensen zog 1969 nach Gellerup und ihre Kinder sind dort zur Schule gegangen. Heute traut sie den Reden der Politiker nicht mehr, die 'große Pläne haben um das negative Image von Gellerup zu ändern'. Alles begann, so sagt sie, in den 1970er Jahren, als hauptsächlich türkische Familien nach Gellerup zogen. Zunächst waren sie so wie jeder andere auch, die Kinder spielten miteinander und es gab keinerlei Probleme.

Anfang der neunziger Jahre ändert es sich, der Stadtbezirk begann sich zu wandeln. "Ich saß auf dem Balkon und dachte 'mein Gott, wo lebe ich? Nicht ein einziges Kind spricht mehr dänisch," sagt Sørensen. Sie habe auch erlebt was es heißt als einzige Dänin in einem Bus zu sitzen. Das sei schon entmutigend, denn von wem sollen die Migranten die Sprache noch lernen, wenn sie sich nicht mit den Dänen sozialisieren?

Der Ruf des Stadtteils sei zerstört, so Inga Sørensen. "Ich kenne keinen Dänen, der hier noch leben will, kennen Sie einen?" fragt sie den TV2 Journalisten zum Schluss.
                      10News.dk, TV2, Den Korte Avis


                            http://europenews.dk/de//

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