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Die Leiden koptischer Christen 2011


Das Leiden von Christen war selten Angelegenheit der Medien. So war es zu Zeiten des Kalten Krieges und ist bis heute so geblieben. Damals verstummten die Medien auch über die Leiden der Christen im Ostblock. Als Entschuldigung für diese Unterlassung wurde die gefährliche politische Weltlage herangezogen. Nicht offiziell aber inoffiziell. Berichte über Verfolgung, Mord und politische Prozesse seien unklug und würden den Feind nur unruhig und aggressiv machen, wer weiß was daraus entstehen kann. Und so schwiegen die Medien.
Dieser Selbstbetrug hatte seine Ursache in der Sozialismusverliebtheit von Medienschaffenden. Natürlich war Verfolgung schlecht aber haben sie denn nicht ein bisschen Recht die Sowjets, Christen sind dumm und provozieren unnötig? Hinzu kamen die Angsttrompeter des linken politischen Lagers, die eben genau diese Meinung auch vertraten. Besser nicht herausfordern, Deeskalation, Bilaterale Beziehungen fördern. Es folgte der Genscherismus, Hans-Dietrich Genscher trat als deutscher Außenminister der Ära Kohl stets in der Rolle des “Friedensvermittlers” auf, seine Intention war “so lange gesprochen wird, wird nicht geschossen”. Das gefiel dem gebeutelten deutschen Nachkriegsgewissen. Die Bevölkerung übernahm diese verhängnisvolle Appeasementpolitik in ihr Denken und plötzlich waren klare Worte nicht mehr gewünscht – man konnte ja “reden”.
So wie damals ist es geblieben. Terrorismus tritt auf, dabei ist egal, ob staatlich gesteuert oder durch faschistisch getriebene Gruppen hervorgebracht, es wird zunächst auf Deeskalation gesetzt und nur sehr gemäßigt reagiert. Der Effekt, der beim Beobachter auftritt, ist der – die haben vielleicht Recht. Und schon ist eine Lüge geboren. Hausbesetzer haben niemals Recht und gewalttätige Atomkraftgegner auch nicht. Jedoch, Lüge wirkt und so kommt es nach und nach zu einem verdrehten Rechtsempfinden. Vor diesem Hintergrund wirken Demagogen plötzlich als Ehrenmänner/-frauen. Die verhängnisvolle Reise in den Totalitarismus kann beginnen.
Das Internet und auch die Medien sind voll von Berichten über den Islam, bei kritischer Durchsicht sind sie zu 100 Prozent negativ. Selbst eine „gelungene Integration“ stellt sich ad absurdum dar, denn warum soll eine Bringschuld eine Leistung sein, offene Rechnungen zahlen gehört doch zum guten Ton in einer gesunden Gesellschaft. Trotz aller Negativbilanz steht der Islam blendend dar. Der Deutsche schaut täglich in einen Zerrspiegel und versucht, sich die Welt zu erklären. Dickes wird dünn und schlankes wird fett. Es ist atemberaubend zuzusehen, wie aus freien Menschen Sklaven werden, die zu allem fähig gemacht werden.
Warum dieser lange Vorspann, wenn es doch einfach nur um das Leiden koptischer Christen geht? Das untenstehende Video braucht eine Erklärung, denn es ist unerklärlich, warum diese Bilder nicht in Deutschland gezeigt werden? Wer nach Gründen sucht, hat im Vorspann schon die Antwort. Es kann doch nicht sein, dass jahrzehntelange Integrationsbemühungen leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden, warum soll es gut sein, den Moslems einen Spiegel vorzuhalten. Und so bleibt es dabei, trotz Internet bleibt die Wahrheit im Dunkeln, ich nenne das eine Meisterleistung der Desinformation.

Was zeigt das Video? Einen Mob, der sich auf primitivste Art und Weise verführen lässt, Gewaltorgien an Unschuldigen und Hilflosen, gemeiner Hinterhalt ohne jegliche Skrupel. Menschen, die zu Bestien werden. Das ist aber nicht alles und dies ist vielleicht das Entwaffnendste am ganzen Video, es zeigt wie Menschen trotz aller Not nicht aufgeben und weiter am Guten festhalten wollen. 25 Minuten, die sich lohnen.

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