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Das Märchen von der „Bekämpfung der Flucht-Ursachen in den Herkunfts-Ländern“


Immer, wenn der kleine Zorn des Epileppi happy, Blödlandbürgers über die Verheerungen der Flüchtlingspolitik hochkocht, holt die Politik die  „Bekämpfung der Fluchtursachen“ aus der Kiste der Versatzstücke. Doch diese Rhetorik hilft nichts gegen die undifferenzierte und gleichzeitig ungebremste Zuwanderung nach Deutschland aus wirtschaftlich und zivilisatorisch unterentwickelten Weltgegenden. 

Dem Stimmvolk soll damit (in der Manier des Lolli für das quengelnde Kleinkind) der Eindruck vermittelt werden, dass man ein potentes „Heilmittel“ in Reserve habe, mit dessen Hilfe alle einschlägigen Probleme in relativ kurzer Zeit (und für alle Zeiten) zu beseitigen seinen.
Betrachten wir doch einmal die Realität in diesem Zusammenhang:
Die bedeutendste Fluchtursache in denjenigen Teilen Afrikas sowie des Vorderen und Mittleren Orients, welche unter dem dominierenden Einfluss dieser Religions-Ideologie stehen, ist – mit Abstand – der Islam (genauer gesagt: dessen fundamental-religiöse Ausprägung).
In dem gesamten oben umrissenen geografischen Bereich toben gegenwärtig (und bereits seit Jahrzehnten) kriegerische Konflikte, welche ihre Ursachen haben, entweder A) in der traditionellen (und unversöhnlichen) Feindschaft zwischen den beiden Haupt-Strömungen des Islam (Sunna und Schia), oder B) in der fundamental-islamischen Intoleranz gegenüber sämtlichen nicht-muslimischen Teilen der Menschheit (und dem vom Religions-Stifter verordneten Bestreben, diese mit allen Mitteln unter die Kontrolle des Islam zu zwingen).

Als Beispiele für die Konflikt-Kategorie A) wäre der sog.“Erste Golfkrieg“ (1980-88) zwischen dem sunnitischen irakischen Machthaber Saddam Hussein und dem schiitischen Regime des Iran zu erwähnen, oder auch der zwischen diesem letzteren und dem sunnitischen Königshaus Saudi Arabiens geführte Stellvertreter-Krieg im Jemen. Auch der Aufstieg des sog. “Islamischen Staates“ hatte seine ursprünglichen Wurzeln in der Rivalität der sunnitischen und schiitischen Strömungen innerhalb des Irak.
Als Beispiele für die Konflikt-Kategorie B) können (unter vielen ) der Konflikt zwischen Nord- und Süd-Sudan, die Verfolgung der Jesiden in Syrien und dem Nord-Irak, die Gräueltaten von Boko Haram in Nigeria oder die Verfolgung der Kopten (welche übrigens die Urbevölkerung des Landes darstellen) in Ägypten angeführt werden.

Die nicht-kämpfende Zivilbevölkerung ist in all diesen Konflikten in der Regel kein individuelles Verfolgungs-Ziel, sondern es herrscht eine Situation, welche mit der in Deutschland während des Dreißigjährigen Krieg vergleichbar ist: Die Soldateska wogt kämpfend über die sich duckende, wehrlose Zivilbevölkerung hin und her, welche bei dem Ganzen als eine Art Kollateral-Objekt fungiert, mittels dessen Beraubung, Folter,Vergewaltigung und/oder beiläufiger Ermordung sich die „kämpfende Truppe“ in ihrer „Freizeit“ belustigt und entspannt. Fast alle Flüchtlinge und/oder Asyl-Begehrende (der Unterschied zwischen beiden Kategorien ist mir bis heute nicht klar; dasselbe trifft vermutlich auf die gesamte bundesdeutsch Gutmenschen-Gemeinde zu) sind solche „Kollateral-Opfer“, d.h.sie fliehen vor einer Allgemein-Situation und nicht vor individueller politischer oder religiöser Verfolgung.
Um wieder zum Ausgangspunkt zurückzukommen: Es würde mich wirklich sehr interessieren von den Aposteln der „Fluchtursachen-Bekämpfungs-Lehre“ ihre praktischen Pläne für die „Bekämpfung“ der Haupt-Ursache – des militanten Islam – erläutert zu bekommen.
Verweilen wir noch etwas beim Islam im Zusammenhang mit dem Allerwelts-Heilmittel „Bekämpfung der Fluchtursachen“:
Der Islam als Ideologie ist rückwärtsgewandt und fortschrittsfeindlich, insofern, als er – in seiner fundamentalistischen Ausprägung, welcher aber zwischen 70 bis 80% aller Moslems auf der Welt anhängen – die Menschheit wieder in die gesellschaftlichen und zivilisatorischen Verhältnisse zurückführen will, welche auf der der arabischen Halbinsel um die Mitte des 7. nachchristlichen Jahrhunderts herrschten. Die arabische Halbinsel wiederum wurde zu diesem Zeitpunkt in der Geschichte seitens der Bewohner des westlichen Kulturkreises allgemein als eine barbarische und rückständige Randzone der bekannten Welt betrachtet.
Im Islam ist ferner das eigenständiges Denken seitens der Gläubigen traditionell unerwünscht, da es Zweifel an dem gesamten Ideologie-Gebäude produzieren kann. Infolgedessen ist die Fähigkeit des analytischen Denkens (welches für die Entwicklung moderner Strukturen unerlässlich ist) in den Reihen der Anhänger des Koran weitgehend verkümmert
Schließlich ist der Islam von Mystizismus, der Ausrichtung auf das Außerirdische überfrachtet. Wer obligatorisch fünfmal am Tage, in einer relativ aufwendigen Prozedur beten muss sowie ständig gezwungen ist, darauf zu achten, das er keine der Hunderten von religiösen Vorschriften verletzt, scheint kein sehr vielversprechender Kandidat für eine effiziente Modernisierungs-Arbeit zu sein..
Soweit der Islam als Hemmschuh für die „Beseitigung der Fluchtursachen“.
Es gibt jedoch noch eine weiteres Hemmnis von – nennen wir es – „säkularer“ Natur: In allen Teilen Afrikas sowie des Vorderen und Mittleren Orients (also, den Weltgegenden, aus denen die überwiegende Mehrzahl der nach Europa strömenden Flüchtlinge stammen) sind Korruption und die Herrschaft von Oligarchien, welche ihr jeweiliges Heimatland als nach Kräften auszubeutenden Privatbesitz behandeln, feste Teile des Gesellschafts-Gewebes. Von den seitens des Westens zu „Bekämpfung von Fluchtursachen“ eingesetzten Geldern würden unter diesen Umständen geschätzte 80 bis 90% in private Taschen fließen und lediglich geschätzte 10 bis 20% dem eigentlichen Zweck zugute kommen. Hierbei würde die Option für Sach-Leistungen keinen Unterschied machen, da man vor Ort mühelos Mittel und Wege finden würde, diese Sachleistungen (privat-)gewinnbringend zu verscherbeln.
Unter diesen Umständen wären – selbst bei erfolgreicher Überwindung der aus dem Islam erwachsenden Hemmnisse – seitens der westlichen Welt ein Kapital-Einsatz von geradezu astronomischen Ausmaßen notwendig, um dem anvisierten Ziel der „Ursachenbekämpfung“ auch nur annähernd nahezukommen.
Wenn man die kumulierende Wirkung sämtlicher oben skizzierter Faktoren berücksichtigt, so kann man für die Dauer einer Aktion „Beseitigung von Fluchtursachen“ bis zur Erreichung des gewünschten Effekts auf die Migrations-Bewegungen realistischerweise durchaus 50 bis 100 Jahre veranschlagen.
Und während dieser Zeit sollen weiterhin Millionen von Migranten nach Europa (und dort vorwiegend nach Deutschland) strömen? Migranten unter denen sich ein nicht unbeträchtlicher Anteil an potentiellen Straftätern jeglicher Beschreibung befinden wird? Migranten, die ferner qua Mandat ihrer Religion verpflichtet sind, Europa für den Islam zu gewinnen?


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