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Bricht die ISIS-Sekte der CIA im Irak bereits zusammen?

Anfang der 1950er Jahre erkannte der CIA-Resident in München, wie wirksam das frühereReichsministerium für die besetzten Ostgebiete (kurz: Ostministerium) während des Zweiten Weltkrieges radikale dschihadistische sunnitische Muslime aus der Sowjetunion eingesetzt hatte. Seit dieser Zeit bemühten sich die amerikanischen Geheimdienste darum, den Fanatismus radikaler Islamisten für ihre Zwecke zu nutzen. In meinem neuesten Buch bezeichne ich dieses Phänomen als »Amerikas heiligen Krieg«. Dieses Bündnis nominell christlicher amerikanischer Kräfte mit nominell muslimischen Salafisten, das dem Morden und der Zerstörung dient, wurde durch eine absonderliche amerikanische Spielart einer selbsterklärten »heiligen Mission« gerechtfertigt. Tatsächlich war diese Allianz zwischen derCIA und dem radikalen Islam niemals »heilig«, wie die Ereignisse im Zusammenhang mitISIS beweisen.

Die von der CIA nach 1979 aufgebauten sunnitischen Mudschahedin-»Freiheitskämpfer« in Afghanistan, an denen wesentlich auch ein Saudi namens Osama bin Laden beteiligt war, sollten die Rote Armee aus Afghanistan vertreiben. Dies war aber nur der Beginn jahrzehntelang anhaltender verdeckter Manipulation zum »heiligen Krieg« bereiter muslimischer Fanatiker, damit diese Stellvertreterkriege zur Durchsetzung der geopolitischen Ziele bestimmter Kreise Washingtons führen. Bei den muslimischen Kämpfern handelte es sich manchmal um reine Söldner, aber auch um streng religiöse salafistische oder wahhabitische Sunniten. Für ihre Hintermänner und Unterstützer in Washington stand im Vordergrund, dass die Dschihadisten die richtigen »Feinde« töten.

Den letzten Vorstoß dieser Art seitens derCIA und amerikanischer Spezialkräfte bildet die Terrormiliz ISIS im Irak und in Syrien, und wenn wir ihrer gekonnten, über YouTubeverbreiteten Propaganda Glauben schenken, wird dieser unheilige Terror des ISIS »bald auch in Deutschland, England, Russland und den USA zu spüren sein«.

Bei ISIS (Islamischer Staat in Syrien und der Levante, auch unter seiner arabischen Kurzform »Daaisch« bekannt, was für »ad-daula al-islāmiyya fī al-ʿIrāq wa'š-Šām« steht) handelt es sich um eine sunnitische, salafistische Organisation, die sich, wie es heißt, aus der Gruppe al-Qaida im Irak entwickelt haben soll. [Seit Juni 2014 nennt sich die Miliz selbst nur noch »Islamischer Staat (IS)«.]

Nach einer Reihe überraschender militärischer Siege im Irak in den letzten Wochen fällt jetzt der Mythos der angeblichen Unbesiegbarkeit von ISIS mit erstaunlicher Schnelligkeit in sich zusammen.

  Im Folgenden einige direkte Berichte aus irakischen Quellen:

28. August: Der radikale irakische schiitische Geistliche und Milizenführer Muqtada as-Sadr trifft sich mit Ammar al-Hakim vom Obersten Islamischen Rat im Irak. In einer Erklärung heißt es: »Wir stimmen darin überein, dass die Entwicklung einer wirklichen Partnerschaft im Irak notwendig ist, um den Herausforderungen der Sicherheitslage im Land gerecht zu werden. Sadr erklärte, er habe entsprechend den Wünschen des Großajatollah Ali al-Sistani gehandelt, als er gegen den früheren irakischen Ministerpräsidenten Nuri al-Maliki opponierte und dafür sorgte, dass dieser zurücktreten musste.

28. August: Rückschläge für ISIS: Einheiten der kurdischen Peschmerga machen große Fortschritte bei der Rückeroberung der nordwestlich von Mosul gelegenen Regionen um Samar und Ain Zala in der irakischen Provinz Ninive. Peschmerga-Einheiten rücken aus vier Richtungen vor, und die irakische Luftwaffe und amerikanische Kampfflugzeuge führen Luftangriffe gegen Daaisch-Kämpfer in der Region durch. In einigen Fällen ließen Daaisch-Kämpfer ihre Waffen zurück und flohen. Westlich von Samar wurden 18 Daaisch-Kämpfer von den vorrückenden Peschmergaaufgelesen. 19 Fahrzeuge der Daaisch wurden bei Luftangriffen zerstört. Die Peschmerga-Einheiten stehen kurz vor dem Zentrum der Stadt. Daaisch-Kämpfer mischen sich unter die Zivilbevölkerung, um fliehen zu können.

30. August: Einer der Anführer der Daaisch, Mwafaq Hawijah Ali, stirbt an den Verwundungen, die er sich beim gescheiterten Angriff auf die Raffinerie in Baidschi zugezogen hatte.

30. August: Das irakische Verteidigungsministerium gibt die Befreiung von sechs Dörfern in der Region um die Kleinstadt Amerli herum und die Zerstörung von fünf Panzern und fünf Fahrzeugen der Daaisch bekannt. 59 Daaisch-Terroristen seien ums Leben gekommen. Fa Inaa HizbAllah hum fi Ghalibun. [Koran, Sure 5, Vers 56: »… das ist die Partei Gottes; sie sind die Obsiegenden.«]

30. August: Peschmerga-Einheiten führen mit amerikanischer Luftunterstützung einen Großangriff auf den Westen Mosuls durch. Ziel ist es, Daaisch aus der Region zu verdrängen.

30. August: Sunniten blasen zum Aufstand gegen Daaisch: Der Parlamentsabgeordnete Qasim al-Fahdawi aus dem Gouvernement Anbar erklärt, die Stämme in Anbar planten bereits den Aufstand und seien entschlossen, die von Daaisch besetzten Städte und Ortschaften zurückzuerobern.

31. August: Irakische Sicherheitskräfte beginnen mit Unterstützung durch Einheiten derPeschmerga und schiitischer Milizen mit Angriffen auf Daaisch. Es gelingt ihnen, die Belagerung von Amerli zu beenden. Kämpfer der Salam-Brigaden as-Sadrs dringen unter heftigen Kämpfen in die Stadt Amerli vor. Irakische Sicherheitskräfte und Peschmerga-Einheiten durchbrechen den Belagerungsring und die Rückfront der Daaisch. Lokale schiitische Milizen greifen drei Städte im Osten Tikrits an und befreien sie. Dabei werden sie von der irakischen Luftwaffe unterstützt. DiePeschmerga-Einheiten berichten, die Kämpfer der Daaisch seien dabei, ihren »Kampfeswillen« zu verlieren. Sie setzen Lautsprecher der Moscheen ein, um ihre Kämpfer aufzufordern, die Region Sulaiman Bek [östlich von Tikrit] zu verlassen. Die Peschmerga eroberten drei Ortschaften in der Region Sulaiman Bek zurück.

31. August: Der Turkmene Dschassim Mohammed Dschaafar, Wohnungs- und Bauminister der neuen irakischen Regierung, bestätigt, dass Regierungseinheiten und schiitische Milizen den Belagerungsring um Amerli durchbrochen haben. Ähnlich wie die Nazis vor den sowjetischen Truppen flohen und sich den Westalliierten ergaben, fliehen die Daaisch-Kämpfer vor den schiitischen Milizen zu den Peschmerga. Berichten zufolge nahmen die Peschmerga 36 Daaisch-Kämpfer bei ihrem Angriff auf Amerli gefangen.

1. September: Die Sprecherin des iranischen Außenministeriums, Marthija Afkham, gratulierte den irakischen Sicherheitskräften, der Regierung, Großajatollah al-Sistani und der Bevölkerung von Amerli zum Durchbruch durch den Daaisch-Belagerungsring.

1. September: Im Rahmen einer gemeinsamen Operation umzingeln kurdische Peschmerga-Einheiten und irakische Sicherheitskräfte den Unterdistrikt Sulaiman Bek. Die Kampfmoral derDaaisch-Kämpfer ist offensichtlich sehr gesunken, und viele fliehen aus der Region. Die

Peschmerga und die irakischen Streitkräfte befreien Sulaiman Bek.

2. September: Daaisch zieht seine Kämpfer aus Dakuk [südlich von Kirkut gelegen] zurück, nachdem die Belagerung von Amerli durch irakische Sicherheitskräfte erfolgreich beendet wurde.

3. September: Die irakische Luftwaffe wirft über Mosul Flugblätter ab, in denen sie die Einwohner auffordert, sich vom Daaisch-Hauptquartier fernzuhalten, das bald bombardiert werde, und auch Daaisch-Fahrzeuge zu meiden. Daraufhin evakuiert Daaisch sein Hauptquartier, das später von den Amerikanern aus der Luft angegriffen wird.

3. September: Stammesführer aus Anbar haben ihre Unterstützung für die irakische Regierung und den neuen Ministerpräsidenten Haider al-Abadi und ihren Kampf gegen den Terrorismus zum Ausdruck gebracht. Sie fordern die Regierung auf, lokale Kampfgruppen zu stärken und es ihnen zu ermöglichen, gegen die Terroristen, die die Städte Ramadi, Falludscha und andere Städte im Grenzgebiet zu Syrien besetzt halten, vorzugehen.

3. September: Die irakischen Streitkräfte haben die Kontrolle über den Al-Atheem-Damm im Norden Bakubas wiedergewonnen. Das Vorgehen der Armee wurde durch Luftangriffe unterstützt und führte zum Tode eines bisher namentlich nicht bekannten Daaisch-Anführers (Emir).

3. September: Die [irakische] Regierung meldete heute: 20 Kämpfer des Daaisch wurden bei Luftangriffen in Dhuluija südlich von Tikrit getötet. Weitere Daaisch-Kämpfer kamen bei Luftangriffen auf Tikrit ums Leben. Darunter befand sich auch ein lokaler Daaisch-Anführer namens Khairallah Najef al-Dschabani. In Falludschah starben 45 Daaisch-Kämpfer, darunter auch ein Saudi, bei Luftangriffen auf die Stadt.

Im Zusammenhang mit Daaisch, ISIS, ISIL oder IS, oder wie immer man diese Miliz auch nennen will, zeichnet sich immer deutlicher ab, dass die einzige reale Stärke dieser bunt zusammengewürfelten Bande psychopathischer Krimineller, die sich als religiöse Dschihadisten ausgeben, von ihren »Freunden an hoher Stelle« ausgeht. Vielleicht befürchtete das saudische Königshaus, ISIS könne bald auch einen Dschihad gegen es selbst anführen, und übte daher Druck auf Katar aus, die finanzielle Unterstützung für Daaisch einzustellen. Und schon bald darauf begann die Fassade der Unbesiegbarkeit zu bröckeln.

In diesem Zusammenhang ist der Bericht interessant, eine »glaubwürdige Quelle« aus dem Umfeld des saudisch-libanesischen Milliardärs und früheren Ministerpräsidenten des Libanon, Saad Hariri, habe unter Zusicherung ihrer Anonymität berichtet, das endgültige »grüne Licht« für einen Krieg gegen den Irak mithilfe des ISIS sei hinter verschlossenen Türen auf dem Energiegipfel des Atlantic Council, der vom 22. bis 23. November in Istanbul stattfand, gegeben worden. Das Atlantic Councilgehört zu den einflussreichsten amerikanischen Denkfabriken zu außen- und geopolitischen Fragen der USA und der NATO. Die gleiche Quelle sagte, der

amerikanische Botschafter in der Türkei, Francis Riccardione, sei der wichtigste Koordinator des militärischen Vorgehens von Daaisch gewesen. »Soweit ich weiß, ging ohne Botschafter Riccardione gar nichts«, meinte der Hariri-Intimus.

Der frühere private CIA-Vertragsmitarbeiter Steven Kellyerklärte gegenüber dem iranischen Fernsehsender PressTVam 28. August in einem Interview, ISIS sei »ein völlig künstlich geschaffener Feind. Die Finanzierung stammt völlig von den USA und ihren Verbündeten, und die Vorstellung mancher Leute, dieser Feind müsse in Syrien und dem Irak angegriffen werden, ist eine Farce, denn offensichtlich haben wir diesen Feind selbst geschaffen. Wir kontrollieren ihn, und erst jetzt erscheint es uns unangenehm, diese Gruppe als legitimen Feind anzugreifen.

Die Anfänge von ISIS gehen direkt auf die von der CIAgeschaffene al-Qaida und ihre Rolle beim brutalen Sturz des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi 2012 zurück. Der Anführer der libyschen Rebellen räumte später ein, dass zu seinen Kämpfern auch mit al-Qaida verbundene Dschihadisten zählten, die schon gegen die amerikanischen und britischen Soldaten im Irak gekämpft hatten. Diese irakischen Dschihadisten stammten aus der Gruppe al-Qaida im Irak (AQI), wie ISIS vor seinem Namenswechsel durch dieCIA genannt wurde. Mit Unterstützung amerikanischer und NATO-Geheimdienste sowie entsprechender Luftunterstützung gelang es den libyschen Al-Qaida-Rebellen, Gaddafi gefangen zu nehmen und ihn kurzerhand auf offener Straße hinzurichten, während sie enthusiastisch »Allahu akbar« (»Gott ist groß«) riefen, natürlich mit eindeutig demokratischen Untertönen.

Nach dem Sturz Gaddafis durch die USA, die sich hinter Frankreich und England versteckten, wurden die libyschen Waffenlager geplündert. Ein Großteil dieser Waffen wurde dann durch die libyschen Rebellen nach Syrien geschafft. Dazu gehörten auch Panzerabwehr- und Flugabwehrraketen, die über die Türkei, ein NATO-Mitgliedsland, in dem Francis Riccardione, der amerikanische Botschafter, großen Einfluss hatte, nach Syrien geschmuggelt wurden. Im vergangenen Jahr drohte der damalige türkische Ministerpräsident Erdoğan Riccardione an, er werde ihn zur »Persona non grata« erklären. Am 14. September kamen die libyschen Waffen in Syrien an. Drei Tage zuvor war der amerikanische Botschafter Chris Stevens bei einem Angriff auf das amerikanische Konsulat in Bengasi ermordet worden.

Zur gleichen Zeit begannen dschihadistische Kämpfer aus Libyen in großer Zahl nach Syrien einzudringen, darunter befanden sich auch kampferprobte Kommandeure, die schon auf vielen Kriegsschauplätzen gekämpft hatten. Den USA und ihren Verbündeten, insbesondere Saudi-Arabien und Katar und in gewissem Maße auch der Türkei, ging es nun vorrangig darum, die Regierung Assad in Syrien zu stürzen. Wie im Falle Libyens sollte auch dieser Regimewechsel unter dem Deckmantel des Kampfes für Demokratie und Menschenrechte erfolgen. Aber diesmal ging es gründlich schief.

Eine britische Medienanalyse ergab, dass das Schreckensvideo, das über YouTube verbreitet wurde und einen einzelnen, maskierten schwarzgekleideten ISIS-Psychopathen zeigt, der den amerikanischen Journalisten auf grausame Weise enthauptet, manipuliert sei. Eine britische wissenschaftliche Video-Analyse verweist darauf, dass kein einziger Tropfen Blut ausgetreten sei, als das Messer angeblich die Kehle Foleys durchtrennte, und Foley selbst auch keinerlei Anstrengungen unternommen habe, sich zu befreien.

Dieses Video sowie das auffallend ähnliche Video, in dem angeblich die Enthauptung des Journalisten Steven Sotloff zu sehen sein soll, zeigen denselben, ganz in schwarz gekleideten Henker, der in britischen Medien schon als »Dschihadi-John« bezeichnet wird, weil er scheinbar mit einem starken britischen Akzent spricht.i

Die Produzenten und Akteure dieses manipulierten Videos sind mit Sicherheit CIA-Chef John Brennan und der Nationalen Sicherheitsberaterin Susan Rice sowie den neokonservativen Kräften in Washington bekannt, die entschlossen sind, Präsident Barack Obama in einen offenen Krieg gegen den Irak und Syrien zu drängen, wobei sie ihre eigene Kreatur ISIS als Vorwand benutzen. Aber diese Operation scheint an allen Fronten auseinanderzufallen.


Fußnote:


Die Zeitung schreibt: »Beide amerikanische Journalisten waren in orangefarbene Overalls gekleidet und wurden gezwungen, sich hinzuknien. Ihre Hände wurden hinter ihrem Rücken mit Handschellen gefesselt, und sie wurden auf einem Abhang enthauptet. Sotloffs Video wird als ›Eine zweite Botschaft an Amerika‹ bezeichnet. Der Mörder steht dann hinter Sotloff und scheint mit einem Messer auf ihn loszugehen. Als der Mörder den Hals des Opfers aufschlitzt, wird der Film wieder schwarz. Sekunden später wird die Leiche des Journalisten gezeigt, die in einem Meer von Blut auf dem Rücken liegt. Sein abgetrennter Kopf wird an seinen Körper angelegt. Diese Bilder folgen dem gleichen Muster wie im Falle der Ermordung Foleys.«


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