BONN. Der Schock vom Vortag ist den Vertretern von Polizei und Staatsanwaltschaft noch deutlich anzumerken, als sie am Sonntagmittag im Polizeipräsidium vor die Medien treten. Von einer "Explosion der Gewalt, wie wir sie in Bonn lange nicht erlebt haben", spricht Polizeipräsidentin Ursula Brohl-Sowa in der eilends einberufenen Pressekonferenz. Einsatzleiter Dieter Weigel berichtet von "blindem, kaltem Hass von Salafisten" gegen Polizeibeamte. Und Hundertschaftsführer Klaus Kapellner konstatiert "menschenverachtende Gewalt" gegen Uniformierte, wie er sie in vielen Jahren mit der erprobten Einheit auch bei Einsätzen im Hamburger Schanzenviertel, in Berlin-Kreuzberg oder bei Castor-Transporten noch nicht erlebt habe. "Die Erlebnisse haben nicht nur die Öffentlichkeit, sondern auch uns sehr berührt", sagt Polizeisprecher Harry Kolbe. Neben ihm liegt eine sichergestellte Zwille samt Stahlkugeln. Davon, dass die Strategie der Pol...
Sure 2, Vers 191: "Und erschlagt sie (die Ungläubigen), wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wannen sie euch vertrieben; denn Verführung [zum Unglauben] ist schlimmer als Totschlag. ..."; Sure 2, Vers 193: "Und bekämpfet sie, bis die Verführung [zum Unglauben] aufgehört hat, und der Glaube an Allah da ist. ..." (Die "Ungläubigen" stellen wegen ihrer heidnischen Auffassung eine Verführung dar und müssen allein deshalb bekämpft werden.)