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Russland: Diskussion um den Koran und den ewigen islamischen Krieg commentator

Der amerikanische Bibliothekar, Übersetzer, Autor und KolumnistRaymond Ibrahim (Foto) hat einen hochinteressanten Artikel mit dem Titel “Der Koran und der ewige Krieg” geschrieben, der am 2. Dezember auf der Internetseite “The Commentator” veröffentlicht wurde. Ibrahim ist Autor der beiden Bücher “Wieder gekreuzigt: Die Aufdeckung des neuen Krieges gegen Christen” (2013) und “Die Al-Qaida Leser” (2007). In seinem Artikel zeigt er auf, wie in Russland die öffentliche Diskussion um den Islam an Fahrt aufnimmt. Hier sein aufschlussreicher Text:

Während Russland anfängt, islamische Texte zu verbieten, da sie zur Gewalt anstiften, fragt man sich zu Recht, wo das den Koran läßt, der blutrünstige Vorschriften beinhaltet, womit sich unsere westlichen Politiker einfach nicht abfinden wollen.

Erst kürzlich wurden Nachrichten veröffentlicht, dass Russland bedeutende islamische Heilige Schriften verbieten würde – unter Anklage ist auch Sahih Bukhari, in dem besagt wird, „dass sie die Überlegenheitsideologie einer einzigen Weltreligion“ nämlich Islam ist; oder in den Worten des dienstältesten Assistenten des Staatsanwalts der Republik Tatarstan, Ruslan Galliev, „ein diktatorischer Islam“, der„ethnische und religiöse Feindseligkeiten hervorrufen” würde und zu verbannen ist.

Wenn Sahih Bukhari, eine neunbändige Hadithen Sammlung, die im 9.Jahrhundert zusammengefasst wurde und die von den sunnitischen Moslems als zweitwichtigstes Schriftstück neben dem Koran angesehen wird, aufgrund von Anstiftung zu Feindseligkeiten verbannt würde, wo steht dann der Koran?

Immerhin, dass Sahih Bukhari pro–terroristische Aussagen beinhaltet, die dem Propheten des Islams zugesprochen werden und auch auffordert, Moslems zu töten, die dem Islam den Rücken kehren, ist offensichtlich. Auch der Koran, das oberste Heilige Buch des Islam, ist selbst voller Intoleranz und fordert zu Gewalt gegen Nichtgläubige auf. Ein kleines Beispiel der Verkündigungen Allahs:

• Ich werde denjenigen, die ungläubig sind, Schrecken einjagen. Haut [ergänzend: Ihnen mit dem Schwert] auf den Nacken und auf jeden Finger von ihnen. (Koran 8:12)

• „Bekämpfe diejenigen der Buchreligionen (Christen und Juden), die nicht in Allah glauben weder am letzten Tag, die nicht verbieten was Allah und sein Gesandter verboten haben, und der der nicht die Religion der Wahrheit annimmt (Islam) bis sie den Jihya bezahlen und in Demut sich total unterwerfen.“ (Koran 9:29)

• Und wenn die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Beigeseller*, wo immer ihr sie findet, und ergreift sie, umzingelt sie und lauert Ihnen auf. Falls sie sich dann bekehren und das Ritualgebet verrichten und die Almosensteuer abgeben, dann laßt sie ihres Weges gehen. Wahrlich, Allah ist vergebend und barmherzig. (Koran 9:5)

• Zu kämpfen [ergänzend: gegen die Ungläubigen] ist Euch vorgeschrieben, auch wenn es Euch zuwider ist. Vielleicht aber ist Euch etwas zuwider, was gut für Euch ist, und vielleicht mögt Ihr etwas, das für Euch von Übel ist. Allah weiß es am besten, Ihr aber nicht. (2:216)
Die wesentlichen Texte im Islam erzeugen Gewaltbereitschaft und Intoleranz, und das hat viele Auswirkungen, wie jeder erkennen kann, der sich der Logik nicht verschliesst.

Beispielsweise, wie hier genauer darlegt wird, drängen Moslems in aller Welt (insbesondere unter dem Deckmantel der Organisation Islamischer Kooperation, OIC, mit ihren 57 Mitgliedsstaaten) weiterhin durch den Vollzug von Gesetzen gegen die “Diffamierung von Religionen“ in die internationale Arena. Dabei wird die hierin enthaltene Ironie nicht verstanden, besonders von den Moslems: Wenn solche Gesetze den Islam diffamierende Filme und Karikaturen ächten oder verbieten, dann ächten sie logischerweise gleichzeitig auch die islamische Religion selbst – die einzige Religion, die in ihren Kerntexten aktiv andere Religionen verunglimpft.

Bedenke, was das Wort „diffamieren“ bedeutet: “Den Ruf eines anderen in den Dreck zu ziehen“ und „falsche oder unberechtigte Verletzung einem anderen mit gutem Ruf zuzufügen, durch Rufmord oder üble Nachrede,“ so besagt es das Wörterbuch.
Was machen wir dann mit den religiös islamischen Grundtexten – nicht nur Sahih Bukhari sondern mit dem Koran selbst, der diffamiert, üble Nachrede betreibt und den Ruf anderer Religionen schwärzt?

Zum Beispiel in Bezug auf das Christentum: Koran 5:73 verkündet, dass „Ungläubige diejenigen sind, die sagen Gott (Allah) ist einer von Dreien,“ ein Bezug auf die Dreifaltigkeit der Christen; Koran 5:72 sagt „Ungläubige sind die, die sagen Gott ist Christus (Jesus), der Sohn der Maria“; und Koran 9:30 beklagt, dass „die Christen sagen, Christus ist der Sohn Gottes … somit soll der Fluch Allahs mit ihnen sein!“

Solche Sprüche diffamieren sicherlich das Christentum und seine zentralen Lehren. Dass es Feindseligkeiten gegenüber den Gläubigen bringt, kann man nicht ausser Acht lassen.

Es ist ein Argument, dass manche islamische Bücher verbannt gehören, weil sie Spaltung und Gewaltbereitschaft entfachen und zutreffend auf den Koran selbst, der unwiderruflich diffamiert und Feindschaften für Ungläubige, das heißt für Nicht-Muslime, erzeugt.

Es ist allerdings in der heutigen Welt bereits allein die Idee den Koran zu verbieten glatt unvorstellbar, da er eineinhalb Milliarden Anhänger hat, die tatsächlich glauben, dies wäre das unabänderliche Wort Gottes (Allahs).

Wenn Moslems mit den gewaltbereiten Verse im Koran konfrontiert werden, weichen sie immer mit dem Argument aus, dass andere heilige Schriften auch voller Rufe der Gewalt und Intoleranz seien – alles unterstützt von dem jüdisch-christlichen Gott. Also warum heben wir den Koran in den Vordergrund?

Um dies zu beweisen, zeigen moslemische Verteidiger auf die hebräischen heiligen Schriften, mehr bekannt als das „Alte Testament“. Tatsächlich, das Alte Testament ist voller Gewalt und Intoleranz – alles unterstützt von dem jüdisch-christlichen Gott.

Der Unterschied zwischen gewalttätigen Passagen im Koran und denen im Alten Testament (wie es umfangreich hier erklärt wird) ist folgendes: Das Alte Testament beschreibt ganz offensichtlich historische Geschehen, wobei der Koran, auch in einem historischen Kontext, eine gewöhnliche, offene – zeitlose (ohne Zeitangaben) Sprache benutzt, die sich undefinierbar in Zeit und Raum bewegt und damit Gläubige dazu anstiftet, Nicht-Gläubige heute zu töten, wie auch in der Vergangenheit.

Im Alten Testament befiehlt Gott, die Hebräer zu bekämpfen und die “Hittites,” “Amorites,” “Canaanites,” “Perizzites,” “Hivites” und “Jebusites” zu töten. Alles zweckgebundene Handlungen, die an eine bestimmte Zeit und an einen bestimmten Ort gebunden waren. Alles spezifische Menschen, die seit Jahrhunderten nicht mehr existieren. Zu KEINER Zeit gab Gott einen offenen Befehl an die Hebräer, auch nicht durch Erweiterung an die jüdischen Nachkommen, die „Ungläubigen“ zu bekämpfen und zu töten.

Sicherlich, argumentieren Moslems, dass die Koranverse zeitliche historische Widersacher, einschließlich die Polytheisten von Mekka und auch etwas weniger das Byzantinische und Sassanianische Reich abhandeln.

Das Problem ist immerhin, dass der Koran selten definiert wer die Aggressoren sind, wie es im Alten Testament getan wird. Anstelle dessen wird Moslems befohlen, die Menschen der Buchreligion zu bekämpfen, welches in der islamischen Auslegung übersetzt als Menschen mit der Heiligen Schrift, und zwar Christen und Juden sind – „bis sie die Jihya (Schutzsteuer) bezahlen und sich in Demut total unterwerfen“ (Koran 9:29) und die Ungläubigen töten wo sie zu finden sind“ (9:5).

Zwei arabische Verknüpfungen „bis“ (hata) und „wo immer“ (haythu) stellen die Natur der ewigen und allgegenwärtigen Befehle dar. Da gibt es noch „Menschen des Buches“, die noch nicht „überwältigt / unterworfen werden“ (besonders innerhalb der ganzen USA, Europa und Israel) und „Götzendiener“ sollten erschlagen werden „wo auch immer“ einer sucht (besonders in Asien und in der Sub-Sahara, Afrika).

Das typische Merkmal von fast allen gewalttätigen Befehlen in der islamischen Heiligen Schrift ist ihr fortwährendes, nie endendes: „Bekämpfe sie, bis es kein Chaos mehr gibt und alle Religionen Allah gehören“ (Koran 8:39).

Diese Tatsache wird sicherstellen, solange der Koran weiter verbreitet wird und als Gottes (Allahs) Wort wörtlich gesehen wird, werden seine Leser weiterhin in dieser Welt gespaltet sein; sie (der Islam) gegen den Rest (der Welt).

Diese Tatsache wird sicherstellen, solange der Koran sich ausbreitet und buchstabengetreu als Gottes Wort verstanden wird, dass seine Leser weiterhin in einer zweigeteilten Welt leben werden: Moslems gegenüber dem Rest der Welt.

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